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 Power Rangers Alliance of Light 
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Beitrag Power Rangers Alliance of Light
Kurzbeschreibung:
Die Menschen von Heute werden immer gewalttätiger. Sie töten, betrügen und bestehlen sich gegenseitig. Ein dunkler Schatten aus Habgier und Eifersucht umgibt die Menschen. Dies erweckt die Schattenbrüder aus ihrer Verbannung. Vor tausenden von Jahren wurden sie von den Kriegern des Lichtes in ihrer Höhle der Verdammnis gesperrt. Doch durch die dunklen Taten der Menschen fanden sie wieder zu ihrer Stärker zurück und entkamen der Verbannung und brachten noch mehr Finsternis in das Leben der Menschen. Und wo könnten sie besser zu neuer Kraft kommen, als in Jericho City, der größten Stadt auf der Welt und dementsprechend auch die mit den meisten Verbrechen?
Aber auch die Prinzessin des Lichtes erwachte zu neuem Leben und sah sich nun gezwungen, drei neue Krieger zu finden, die es mit den Schattenbrüder aufnehmen konnten. Jene drei Krieger haben bereits Schlimmes erfahren müssen, doch diese dunklen Erinnerungen daran konnten ihr reines Herz nicht trüben. Stets im Kampf mit ihrer eigenen Vergangenheit, kämpfen sie nun als Ranger des Lichtes gegen die schwarzen Schatten.

Hier die Charas:

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Die Namen von links nach rechts: Robert King, Chris Donovan, Jordan Edwards, John McGrath

Hier die Anzüge und Waffen:

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Bisher erschienene Folgen:

Und so kam der Schatten Teil 1-5
Zwei gegen Drei
Das Richtige tun
Der Anführer
Wahre Freunde Teil 1-2
Schlangen
Die Dimension des Lichts
Schwarz
Es werde Licht
Unerwartet
Monster
Eine Stadt voller Probleme
Illuminati Teil 1-2
Demaskiert
Licht und Schatten
Freund und Feind Teil 1-2
Déjà-vu
Dunkle Zeiten und strahlende Helden Teil 1-3
Horror
Der Tag danach
Slaters Rache
Sankt Robert
Der Engel und der Teufel
Castle

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Zuletzt geändert von Lord Zedd am 27. Jul 2012, 19:06, insgesamt 3-mal geändert.

10. Nov 2011, 12:17
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Beitrag Re: Power Rangers Alliance of Light
Episode 1

Und so kam der Schatten - Teil 1/Prolog

Licht und Schatten, zwei Gegensätze, wie Materie und Antimaterie. Das eine kann nicht ohne das andere sein. Man kann weder das eine, noch das andere zerstören, nur einsperren und es in Vergessenheit geraten lassen. Und so geschah es auch.
Vor tausenden von Jahren herrschte Krieg, es kämpfte der Schatten gegen das Licht, mit der Absicht alles Gute zu verbannen und die Welt in ewige Finsternis zu stürzen. Der Schatten schlug aus der Mitte der damals noch jungen Menschheit heraus zu. Er legte sich über die Menschen und brachte sie dazu, sich gegenseitig umzubringen, damit das Licht der Menschheit für immer erlosch. Doch unter den Menschen befanden sich drei tapfere Krieger, die ein so reines Herz hatten, dass das Böse von ihnen keinen Besitz ergreifen konnte. Sie bekämpften die Quelle der Finsternis, drei dämonische Brüder namens Morpheus, Minos und Mal´akh.
Es schien, als ob die Sonne persönlich diese drei Krieger auserwählt hatte, denn sie hatten strahlende Rüstungen und den Beistand damals legendärer Geschöpfe. Und tatsächlich wurden sie vom Licht erwählt. Den die Schattenbrüder konnten nicht ohne ein helles Gegenstück existieren. Es war die Prinzessin des Lichtes, welche die drei unerschrockenen Helden ihre Stärke verleite. Und so ging es noch Jahre, bis dem Licht der entscheidende Schlag gelang. Sie drangen in die Höhle der Brüder ein und opferten sich selbst. Sie gingen in reines Licht auf, welches so hell erstrahlte, dass dem Schatten jede Stärke entzogen wurde. Zu guter Letzt wendete die Prinzessin einen Zauber an, welcher die Höhle verschloss und sie selbst in einen tiefen Schlaf versetzte.
Und bis heute hat sich daran nichts geändert. Kein Schatten zwang die Menschen mehr, grausam zu sein. Nur noch ihre eigenen dunkle Seite steckte in ihnen. Und jene dunkle Seite ist es auch, die die Menschen antreibt, böses zu tun. Sie führen Kriege, töten, stehlen und betrügen. Die schlechten Menschen bringen Dunkelheit und Trauer über ihre Opfer, welche von nun an stets Erinnerungen daran mit sich tragen.
Und so kam es nun, das die drei Schattenbrüder zu neuer Stärke fanden. Durch die immer mehr in Verkommenheit geratene Menschheit wuchs der Schatten immer weiter....
Nach ewigen Zeiten, hatte sich in der Höhle der drei Brüder nichts verändert. Das Innere hatte sich in eine Ruine verwandelt, die Säulen waren verfallen, genauso wie die Throne der drei Herrscher. Nur ein mattes, schauriges, grünes Leuchten kam noch aus dem runden Loch in der Mitte.
Doch die Dunkelheit der Menschen brachte wieder Leben in die Höhle. Wie von Geisterhand errichtete sich alles wieder, so wie es einst war. Und der Schatten wuchs weiter.
Eines Tages, wir schreiben das Jahr 2010, erwachten nun auch die Brüder wieder, die schlechten Taten der Menschen hauchten ihnen wieder Leben ein.
Die Brüder lagen noch immer auf dem Boden, leblos, aber ihre Körper waren nicht verwest. Der älteste von ihnen, Morpheus, schlug plötzlich die Augen auf. Irgendetwas durchfuhr ihn schlagartig, es war eine neugeborene Stärke.
„Ahh!“, seufzte er zufrieden, als ihm klar wurde, was geschehen war, „Endlich!“
Langsam erhob er sich, schüttelte Staub und kleine Steinchen von seinen Kleidern. Genauso wie seine Brüder auch, trug er einen schwarzen Lederanzug, der an den eines Ninjas erinnerte und einen goldenen Brustpanzer darüber. Morpheus trug dazu einen roten Umhang, dass bedeutete, obwohl die Brüder sich in allem ähnelten, dass er letztendlich das meiste Sagen hatte. Minos trug einen blauen Umhang und Mal´akh einen gelben. Zusätzlich trug jeder noch einen goldenen Ring an der linken Hand, mit einem Kristall in der Farbe des jeweiligen Umhangs.
„Erhebt euch, meine Brüder! Neue Macht durchströmt unsere Körper! Fühlt sie!“, beschwor er seine Brüder.
Und langsam kamen auch Minos und Mal´akh wieder zu sich.
„Was ist geschehen?“, fragte Minos.
„Spürst du das nicht? Anscheinend stürzen sich die Menschen selbst ins Verderben!“, antwortete Mal´akh.
Die Stimmen der Brüder waren mehr ein Zischen und Fauchen, sie klangen bedrohlich, schon das bloße Zuhören jagte einem Angst ein. Ihre Gesichter waren schneeweiß und sie hatten dunkelviolette Augen, die schwarz umrandet waren und ums rechte Auge hatten sie jeweils ein schwarzes, verschnörkeltes Tattoo, dass wie Flammen aussah. Die Zähne waren allesamt gelb, lang und spitz.
„Wir müssen noch stärker werden, meine Brüder. Das Licht darf nicht noch einmal die Oberhand gewinnen!“, sprach Morpheus.
„Ja, lasst uns Hass und Gewalt in ihr Leben bringen und all ihre dunklen Taten in uns aufnehmen!“, sagte Minos gierig.
„Und uns daran stärken!“, fügte Mal´akh hinzu.
„Der Bann, der uns hier festgehalten hat, hat an Macht verloren. Wir können ohne Weiteres unsere Diener der Finsternis aussenden, um Angst und Gewalt zu verbreiten!“, stellte Morpheus fest, „Ich rufe euch, meine treuen Schattenkrieger. Kommt herbei und tut was wir euch sagen!“
Kaum hatte er nach ihren Schattenkriegern gerufen, so kamen sie auch schon. Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich schwarzer Rauch auf, der sich materialisierte und die Krieger zum Vorschein kamen. Die Schattenkrieger trugen ebenfalls eine Art Ninjaanzug und waren vollständig vermummt. An den Händen hatten sie lange schwarze, krallenartige Klauen, die ihnen als Waffe dienten. Sie warteten auf ihre neuen Befehle.
„Geht hinaus, in die Welt der Menschen und verbreitet Hass und Grausamkeit!“, befahl ihnen Morpheus mit erhobener Stimme.
Und schon hatten sich die Schattenkrieger wieder in Rauch aufgelöst. Und in ihrer nebelartigen Form blieben sich auch, als sie sich draußen verbreiteten. Unsichtbar für normale Menschen schwebten sie durch die Städte, drangen in die Köpfe der Menschen ein und verdunkelten ihren Charakter.
Aber natürlich blieb das nicht folgenlos, denn sobald die Schatten die einst versiegelte Höhle verlassen hatten, erweckten sie dadurch die Prinzessin des Lichtes aus ihrem Schlaf.
Sofort war ihr klar, was geschehen sein musste.
„Aber das ist doch unmöglich!“, sagte sie leise und verschlafen., „Nein, dass kann einfach nicht sein!“
Aber doch war es so, denn sonst wäre sie nicht wider erwacht.

Fortsetzung folgt...

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12. Nov 2011, 13:09
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Beitrag Re: Power Rangers Alliance of Light
Und so kam der Schatten – Teil 2

Noch benommen von dem Schock, erwacht zu sein, sah sie sich erst einmal um. Sie befand sich im Tempel der Sonne und saß in ihrem Thron, in dem sie auch geschlafen hatte. Der Thron stand gegenüber einer großen, verzierten, golden Flügeltür. Der Raum war rund und ringsum gab es viele kleine Durchgänge, so wirkte der Raum wie das Abbild einer strahlenden Sonne. In der Mitte war ein rundes Loch, es schimmerte leicht bläulich, in seinem Inneren war heiliges Wasser, so rein wie das Licht selbst. Der Raum war weiß, nur die Durchgänge waren golden umrandet. Einen Moment lang blieb ihr Blick auf das Becken mit heiligem Wasser ruhen. Der Grund, warum es bläulich schimmerte, war der, dass die Seelen der drei Krieger von damals darin ruhten. Hier hatten sie ihre letzte Ruhestätte.
„Es tut mir sehr leid, doch muss ich euren Frieden stören.“, flüstere sie mit Bedauern in der Stimme und schritt langsam auf das Becken zu. Kurz davor blieb sie stehen und breitete ihre Arme wie zum Gebet aus. Kurz betrachtete sie ihr Spiegelbild im Wasser, auch sie war nicht um einen Tag gealtert. Sie trug eine langes, weißes Kleid mit langen Armen. Und um die Hüfte war ein goldenes Band geschlungen und um den Kopf trug sie ein dünnes, goldenes Metallband mit einem dunkelblauen Kristall an der Stirn. Sie hatte weißblondes, glattes Haar, welches über ihre Schulter fiel. Alles in allem hatte sie ein engelhaftes Erscheinungsbild. Noch dazu ging von ihr ein leuchtendes Schimmern aus.
Dann sprach sie: „Ihr Krieger aus vergangener Zeit, hört mich an! Kommt zu mir und steht mir bei. Ich erflehe eure Hilfe!“
Leicht angespannt und unwissend, ob ihre Kräfte über die Jahre hinweg an Stärke eingebüßt hatten, wartete sie darauf, was passieren würde. Die Seelen mussten sie einfach erhört haben, denn sonst war alles verloren.
Nach kurzem Warten erstrahlte, zur Freude der Prinzessin, das Becken in hellem Blau und Nebelschwaden bildeten sich. Aus dem Nebel heraus wurden langsam drei Gestalten sichtbar. Wie Geister schwebten die Seelen der damaligen Krieger über dem Becken, sie trugen noch immer ihre Rüstungen und sahen aus wie ritterähnliche Fabelwesen. Das Becken hatte nun seinen blauen Glanz verloren.
Die Prinzessin senkte ihre Arme wieder und blickte die Seelen der Krieger an.
„Ich bin sehr erleichtert, dass ihr mich anhört. Wie ihr wisst, kann mein Erwachen nur Eines bedeuten. Die Brüder der Finsternis sind aus ihrer Verbannung entkommen. Darum bitte ich euch, Ihr Vertreter des Lichtes, würdige Nachfolger für euch zu suchen. Die Brüder müssen wieder eingesperrt werden, bevor sie die Menschheit in ewige Finsternis stürzen.“, bat die Prinzessin mit einer Mischung aus Befehl und Bitte zugleich in der Stimme.
Mit abwartender Miene beobachtete sie die Geisterwesen. Da sie bereits tot waren, konnten sie nicht mehr reden. Um zu antworten, schwebte der Geist in der Mitte auf die Prinzessin zu und durch sie hindurch. Während dieser Berührung teilte er ihr seine Gedanken mit:
Ja, wir werden handeln, wie du es von uns wünscht, Prinzessin. Drei neue Krieger sollen an unsere Stelle treten. Die Schattenbrüder müssen aufgehalten werden!
Die zwei anderen Seelen bewegten sich nicht von der Stelle. Ihr Anführer entschied für sie alle. Die Seele des einstigen Führers kehrte nun zu seinen Kameraden zurück und nickte ihnen nur kurz zu. Aber sie hatten verstanden und so machten sie sich nun auf den Weg.
„Wählt weiße, meine Freunde!“, rief sie noch, bevor sie verschwanden.
Langsamen Schrittes und mit hängendem Kopf, kehrte sie zu ihrem Thron zurück und setzte sich. Sie machte sich Gedanken über die neuen Kämpfer. Gab es überhaupt noch drei würdige Menschen, die der Aufgabe gewachsen sind? Wie sah die Welt der Menschen inzwischen aus? Wie sehr hatten sie sich verändert? Wie würden die drei Auserwählten reagieren, würden sie die Aufgabe übernehmen?
Und so dachte sie immer weiter, darauf wartend, das die Seelen mit ihren Kandidaten zurück kehrten.
Währenddessen waren die Seelen der drei Krieger auf der Suche nach ihren Nachfolgern. Für die Augen der Menschen nicht sichtbar, schwebten sie durch die Länder und über die unterschiedlichsten Landschaften hinweg. Etwas zog die drei in die Welthauptstadt, Jericho City.
Jericho City, mit fast 16 Millionen Einwohnern, ist fast doppelt so groß wie Tokyo. Hier boomt nicht nur die Wirtschaft, Import- und Export Unternehmen, Produktionsfirmen und Tourismusunternehmen, sondern auch, wie man sich schon denken kann, die Kriminalität. Nirgendwo sonst gibt es mehr Verbrechersyndikate, Drogenbarone und Kleinkriminelle, die die Drecksarbeit für sie erledigen als hier. Es scheint fast so, als ob hier alle größeren Unternehmen ihren Anfang fanden. Mit ihren Geschäftspartner in aller Welt, verdienen sich die großen Bosse hier eine goldene Nase.
Aber warum sollten ausgerechnet hier die drei neuen Helden zu finden sein? Die Seelen jedoch waren sich sicher, dass sie hier richtig waren. Sie schwebten durch die Stadt, deren Skyline von Wolkenkratzern und prächtigen Bauten gesäumt war. Wahrzeichen dieser Stadt war das höchste Haus der Welt, das Jericho Building. Hier und da gab es große Grünanlagen und schöne Parks. Dicht an dicht liefen die Menschen hier, die öffentlichen Verkehrsmittel wie Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen waren überfüllt, auf den Straßen herrschte Stau. Jeder ging seiner Arbeit nach oder hatte andere Besorgungen zu erledigen.
Und so flogen die Seelen der einstigen Krieger in der Stadt umher. Nach einer Weile trennten sie sich, jeder auf der Suche nach seinem Nachfolger.
Etwas außerhalb der Stadt, einer kleinen Wohnsiedlung, wo jedes Grundstück fast gleich aussah, trainierte ein junger Mann in seinem Keller. Dort standen jede Menge Sportgeräte wie ein Laufband und verschiedene Gewichte, und in der Mitte lag eine große Matte. Darüber an der Decke hing ein roter Sandsack, auf dem gerade eingeschlagen wurde. Der junge Sportler war groß gewachsen, hatte schwarzes, ungekämmtes Haar, dunkle braune Augen und war kräftig gebaut. Er trug eine schwarze Trainingshose und ein rotes, ärmelloses Shirt. Immer wieder schlug er auf den Sandsack ein, der Schweiß rann ihm schon übers Gesicht.
Noch 10 Schläge und dann eine kurze Pause, dachte er. Kurze Zeit später holte er sich aus einem Kasten eine Flasche Wasser und setzte sich auf die Matte. Doch als er gerade zum Trinken ansetzen wollte, durchfuhr ihn ein merkwürdiger, kalter Schauer.
Robert King, du wurdest auserwählt, flüsterte eine Stimme in seinem Kopf.
Und bevor er irgendetwas anders fühlen konnte ergriff eine fremde Macht sein Bewusstsein und seinen Körper. Er wurde in gleißend helles Licht gehüllt und schon war er fort. Augenblicke später war sein Körper in einem weißen, runden Raum. Er rührte sich nicht, er stand einfach nur da und starrte geradeaus. Vor ihm saß die Prinzessin des Lichtes in ihrem Thron. Als er erschien, blickte sie auf und wartete auf eine Reaktion seinerseits, doch es geschah nichts.
Sie legte ihre Stirn in Falten und dachte kurz darüber nach, dann meinte sie: „Ah,verstehe, erst wenn ihr alle zurückgekehrt seit, werdet ihr ihre Körper wieder verlassen.“
Ein kurzes Nicken des Jungen bestätigte ihre Vermutung, dann blieb er wieder still, bewegte weder die Arme noch blinzelte er.
Woanders, einer Wohnung, mitten in Jericho City, saß gerade ein anderer junger Mann über sein Laptop gebeugt. Er arbeitete gerade an einem Software-Programm für eine größere Firma hier in der Stadt. Die hatte die Fenster in seinem Arbeitszimmer geöffnet, um etwas Sonne hereinzulassen und außerdem hatte er einen schönen Ausblick auf einen Park. Um seine Arbeit zu erledigen, hatte er noch eine Woche Zeit, mehr als genug, denn arbeiten war das meiste, was er so tat.
Eine leichte Brise wehte durch die offenen Fenster und blies ihm durch seine braunen, kurzen Haare. Einige Blätter von seinem überfüllten Schreibtisch flogen durch die Luft. Doch frische Luft war nicht das Einzige, was herein geweht kam. Auch ihn überkam dieser kalte Schauer.
Christian Donovan, du wurdest auserwählt, hallte es in seinem Kopf.
Und schon war er willenlos und in helles Licht gehüllt.
Als das Licht wieder verschwand, stand auch er im Sonnentempel, reglos und die Prinzessin anstarrend. Auch ihn betrachtete sie, er war schlank und etwas kleiner, als der Erste. Er trug ein blaues Hemd, bis oben hin zugeknöpft und eine beige Hose mit Taschen an den Seiten.
„Willkommen!“, sagte die Prinzessin, stand auf und lächelte ihn an, obwohl er sie weder sehen noch hören konnte.
Andererorts, in einem Café in der Innenstadt ebenfalls in der Nähe eines großen Parks, war gerade eine junge Frau damit beschäftigt, die Kunden zu bedienen. Sie trug ein großes Tablett mit Kaffee und Kuchen an einen Tisch.
„Hier, bitte sehr, ihre Bestellung!“, sagte sie freundlich mit einem Lächeln zu dem Gast, stellte die Sachen ab und verschwand wieder hinter der Theke. Heute war zum Glück wenig los, deswegen gönnte sie sich jetzt eine kleine Pause.
„Chef, ich mach mal kurz Pause und vertrete mir draußen etwas die Füße, OK?, rief sie in Richtung Küche. Die Antwort wartete sie erst gar nicht ab, da sie wusste, dass ihr Chef es erlauben würde.
Dann wandte sie sich mit einem Lächeln zu ihrem Kollegen, der ebenfalls nichts mehr zu tun hatte und sagte: Hey, John, übernimmst du mal für mich? Ist sowieso wenig los und heute scheint die Sonne!“
„Klar!“, antwortete er nur.
Sie zwinkerte ihm kurz zu, setzte das Cappie, das zur Arbeitskleidung gehörte ab, trat hinaus ins Freie und steuerte in Richtung Park.
Eine grüne Oase, inmitten des Großstadtdschungels, dachte sie, als sie ihre Blicke über die angrenzenden Wolkenkratzer schweifen lies.
Doch kaum war sie ein paar Schritte gegangen, verspürte auch sie diesen eisigen Schauer und blieb abrupt stehen.
Jordan Edwards, du wurdest auserwählt, sagte eine Stimme in ihrem Kopf.
Dann lief sie weiter, in eine Seitenstraße, die zum Hinterausgang des Cafés führte. Erst als sie niemand mehr sehen konnte, wurde sie in helles Licht gehüllt und zum Sonnentempel gebracht.
Nun waren alle drei Seelen zurückgekehrt, jeder mit dem Menschen, den er für würdig hielt, sie zu ersetzen.
Wieder erhob sich die Prinzessin und musterte die letzte Person, die gekommen war. Die junge Frau trug eine schwarze Arbeitshose und ein dunkelbraunes Shirt, mit dem Logo des Cafés „Coffee and more“ darauf, sowie ein Namensschildchen. Außerdem hatte sie blonde Haare, die ein Haargummi hinten zusammen hielt und blaue Augen.
Nun, da alle Seelen wieder zurückgekehrt waren, verließen sie die Körper wieder und gaben ihnen ihren Willen zurück. Dann schwebten sie aufs Becken zu und tauchten zurück ins heilige Wasser, welches jetzt wieder blau schimmerte.
Verwundert darüber wo sie jetzt waren und was genau passiert war, sahen sich die drei Auserwählten verwirrt um. Ungläubiges Staunen breitete sich auf ihren Gesichtern aus. Dann sahen sie die Prinzessin und , wie sie da ganz in weiß und strahlend vor ihnen trat.
Die Prinzessin lächelte sie an, breitete ihre Hände aus und sagte: „Willkommen ihr Drei! Willkommen im Tempel der Sonne!“

Fortsetzung folgt...

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16. Nov 2011, 09:53
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Beitrag Re: Power Rangers Alliance of Light
Und so kam der Schatten - Teil 3

„Das träume ich bestimmt, oder?“, fragte Robert mit einem gezwungenen Grinsen im Gesicht. Er hoffte es jedenfalls, dass es ein Traum war, denn ansonsten wäre das ein Fall für die Klapse.
Der Mann zu seiner Rechten drehte sich zu ihm und antwortete wie beiläufig: „Wohl kaum. Ich für meinen Teil fühle mich hellwach!“
Jordan jedoch beachtete die Beiden nicht, sondern blickte weiterhin die Prinzessin an.
„Ich hoffe doch stark, dass sie für das alles eine vernünftige Erklärung auf Lager haben, ansonsten mach ich mich gleich wieder vom Acker!“, sagte sie in gereiztem Tonfall zur Engelsgestalt vor ihr, „Ich hab nämlich nicht so lange Pause, wissen Sie!“
„Kann es sein, dass du leicht reizbar bist?“, fragte sie Robert daraufhin, immer noch mit ungläubiger Miene.
„Und wenn schon. Ich meine, sieh dich doch mal um und sag mir, wie man hier nicht ausflippen kann!“, entgegnete sie machte mit der linken ausgestreckten Hand eine halbe Drehung, wie um den Raum zu zeigen.
Doch Robert konnte ihr nicht antworten, denn Christian kam ihm zuvor: „Wenn ihr jetzt mal still sein würdet, dann könnten wir uns anhören, was sie zu sagen hat!“, er deutete auf die Prinzessin, „Und dann können wir immer noch verschwinden.“ Er sagte das alles, als würde er es einfach hinnehmen, in einer Art anderen Welt gebeamt worden zu sein und einem Engel gegenüber zu stehen und als ob es Wirklichkeit wäre, denn die anderen schienen immer noch Zweifel zu haben. Die anderen sahen in an, als ob sie nicht wüssten, was sie von ihm halten sollten. Er klang fast schon gelangweilt.
Die Prinzessin nutzte die Gelegenheit in der Stille herrschte und sagte dann, immer noch freundlich lächelnd: „Ich bin Prinzessin Kala, die Prinzessin des Lichtes! Ihr Drei wurdet von den Seelen vergangener Krieger dazu auserwählt, ihre Nachfolger zu werden. Denn die Welt braucht drei neue Helden, die sie vor der Finsternis beschützt!“
„Ahh, vor der Finsternis. Wir drei sind Auserwählte....verstehe!“, meinte Jordan sarkastisch.
Die Prinzessin verzog keine Miene, sondern lächelte immer noch und sprach weiter: „Ich weiß, dass das alles unwirklich für euch klingen mag und es tut mir wirklich leid, dass ihr in diese Sache mit hineingezogen werdet. Aber hört mir zu und lasst es mich euch erklären. Alles was ich euch sage, entspricht der Wahrheit und Beweis dafür ist allein die Tatsache schon, dass ihr hier seid!“
Bei dem letzten Satz klang die Prinzessin bittend. Sie wartete auf eine Reaktion ihrer Gäste ab.
„Also doch kein Traum!“, stellte Robert nüchtern fest und fand sich damit ab.
„Wir hören uns deine Geschichte an!“, sagte Chris mit etwas mehr Leben in der Stimme zur Prinzessin gewandt und fügt dann noch an Jordan gerichtet hinzu: „Und bist still und hörst einfach nur zu!“
Jordan tat so, als ob sie mit einem unsichtbarem Schloss ihren Mund versperrte und den Schlüssel über die Schulter warf, dann blickte sie stumm nach vorn.
„Lasst mich euch von dem Schatten erzählen, der eure Welt bedroht und wie es dazu kam!“, sagte sie, nun mit ernstem Gesichtsausdruck.
Und so erzählte ihnen Prinzessin Kala von den drei Schattenbrüdern, ihren Absichten, den drei Kriegern die die Brüder besiegten und dem Zauberbann, der die Höhle verschloss, ihrem Erwachen und was das bedeutete.
„Es ist wirklich so, wie ich es euch sage. Wenn ihr, die Auserwählten nichts unternehmt, dann wird es eure Welt, so wie ihr sie kennt, bald nicht mehr geben!“, sagte sie und ihre Miene verdüsterte sich immer mehr.
Nach kurzem Überlegen meinte Jordan dann nun: „Also, Sie meinen das wirklich ernst? Wir sollen die letzte Hoffnung für die Menschen sein und so weiter?“
Ihr Ärger von vorhin war wie weggewischt.
„Ja!“, antwortete die Prinzessin nur, erleichtert darüber, dass die drei ihr nun zu glauben schienen.
„Und wie sollen wir das anstellen?“, fragte Robert nun mit Entschlossenheit, bereit zu helfen.
„Die alten Krieger können euch eine Stärker verleihen, die jeden Schatten in die Knie zwingen kann. Dazu müsst ihr nur in dieses Becken hier springen!“, sie zeigte auf das Loch in der Mitte des Raumes und fuhr dann fort: „Ihr, denen Schlimmes widerfahren ist und trotzdem ein reines Herz bewahrt habt, ihr allein seid würdig in diesem heiligen Wasser zu baden und den Stimmen der alten Kriegern zu lauschen, welche eure Seele so rein waschen werden, dass sie wie das Licht der Sonne erstrahlen werden. Löst euch von eurem eigenen Schatten und das Licht wird euch die Macht verleihen, die Schattenbrüder aufzuhalten!“
Gebannt hörten die drei jungen Leute der Prinzessin zu.
Jordan meldete sich als Erst zu Wort und fragte misstrauisch: „Wir sollen einfach nur darein springen?“ Sie deutet mit dem Daumen über die Schulter in Richtung Becken.
„Ja, aber ich muss euch auch warnen. Denn wer in das heilige Wasser springt und seine Seele erleuchten lässt, der geht auch gleichzeitig einen Pakt ein. Ihr werdet euch in etwas so Reines verwandeln, dass nicht ohne ein derartiges dunkles Gegenstück existieren kann. Licht und Schatten, das Eine wird durch das Andere erst definiert. Es gibt drei dunkle Brüder und drei Lichtkrieger. Jeder von euch wird sich einem der Brüder alleine gegenüber stellen müssen und gegen ihn kämpfen. Der Besiegte wird als Geisterwesen in einer anderen Dimension fortbestehen, die seine letzte Ruhestätte sein wird. Auf diese Weiße kann der Gewinner weiterleben. Ansonsten werden sich Licht und Schatten gegenseitig neutralisieren.“, diese Worte waren Prinzessin Kala schwer gefallen, denn dieser unausweichliche Kampf gefiel ihr überhaupt nicht.
„Wir müssen einen Pakt mit diesen Brüdern eingehen? Werden die da überhaupt mit einverstanden sein, oder wie läuft das ab?, fragte Robert leicht geschockt.
„Sie werden gar keine Wahl haben, denn euer Erscheinen zwingt sie dazu.“, antwortete ihm die Prinzessin.
„Und wieso haben unsere Vorgänger die Brüder dann nicht schon damals besiegt, sondern nur eingesperrt?“, verlangte Chris zu wissen.
„Weil sie keine andere Wahl hatten. Die Schattenbrüder hatten damals schon soviel Macht über die Menschen, dass es erst gar nicht zum ersten Alleinkampf gekommen ist. Die Krieger des Lichtes sahen keine andere Möglichkeit, als sich selbst zu opfern. Aber wie ihr seht, wurden die Brüder nur ihrer Kräfte beraubt, während die Krieger starben.“, erklärte ihm die Prinzessin und großes Bedauern spiegelte sich in ihrem Gesicht wider.
„OK, wir sind also tatsächlich die letzte Hoffnung, oder?“, stellte Jordan fest und Prinzessin Kala nickte ihr zu, „Schön, ziehen wir´s durch!“
Jordan klang entschlossen, ganz so als ob es das Normalste von der Welt wäre.
Ganz schön temperamentvoll, die Kleine, dachte sich Robert.
Dann sagte er: „Ich bin auch dabei!“ Dabei dachte er an ein Versprechen, das er vor Jahren jemandem gegeben hatte.
„Ich auch!“, sagte Chris und dabei trat ein merkwürdiges Lächeln auf sein Gesicht. Die Aussicht, endlich eine neue Aufgabe zu haben, auf die er sich konzentrieren konnte und ihn ablenkte, erfreute ihn.
Nun strahlte auch die Prinzessin übers ganze Gesicht, denn die drei Auserwählten waren auf ihrer Seite.
„Ich kann euch gar nicht sagen, wie unendlich erleichtert ich bin, dass es drei neue Beschützer gibt!“, sie schien noch mehr zu leuchten als sonst, „Nun denn, lasst uns keine Zeit verschwenden! Begebt euch bitte zum Becken und wenn ihr bereit seid, so springt hinein!“
Die drei jungen Leute nickten der Prinzessin kurz zu und blickten dann einander selbst an.
„Also schön, dann mal los!“, meinte Robert und trat vor´s Becken.
Die anderen beiden folgten ihm, ohne ein Wort zu sagen und gemeinsam sprangen sie ins Becken.
Sie tauchten vollkommen unter Wasser und eine eigenartige Kraft hielt sie unten. Es war, als ob sie ins Nichts gesprungen wären, sie fühlten weder das Wasser noch sich selbst. Die drei Seelen der alten Krieger begannen durch sie hindurch zu gleiten und sie wirbelten alte und schreckliche Erinnerungen in ihnen auf. Jeder stand seinem dunkelsten und traurigsten Erlebnis gegenüber. Jeder hörte und dachte, was dem anderen durch den Kopf ging. Jeder musste miterleben, was der andere einst erlebt hatte.
Und so hörten nun alle, was in Roberts Kopf vorging:
Ich war gerade mal 11 Jahre alt, als mich meine Eltern abends mit in ein Theaterstück nahmen. An das Stück erinnere ich mich nicht mehr, nur noch an das, was danach passierte, als wir gemeinsam das Theater verließen.
Es war schon dunkel und wir waren auf dem Weg zum Auto, als plötzlich aus einer dunklen Gasse ein Mann auftauchte. Er zog eine Waffe und kam direkt auf uns zu.
„Gebt mir alles, was ihr habt! Oder ich mach kurzen Prozess mit euch!“, rief er.
Mein Vater hob die Hände und sagte es solle sich nicht aufregen, wir würden tun, was er verlangte. Und mein Vater übergab ihm seinen Geldbeutel und meine Mutter den Schmuck, den sie trug.
„Danke auch, Herr Staatsanwalt!“, sagte er mit einem irren Grinsen im Gesicht. Er wusste wer mein Vater war und das er gegen die Verbrechen in der Stadt kämpfte. Und dann drückte er ab, einmal, zweimal, dreimal. Mein Vater stieß mich aus dem Weg, doch ihn und meine Mutter erwischte es. Der Dieb rannte schnell weg, aber ich blieb bei meinen Eltern. Doch es war zu spät, sie waren tot.
Danach erinnere ich mich nur noch an ein Versprechen, dass ich ihnen gab. Ich würde stark sein und ich würde den anderen Menschen helfen.

Dann hörten sie alle Christian´s Erinnerungen:
Das City Hospital, hier lag sie. Es war meine Schuld, dass sie dort lag. Meine verdammte Schuld. Eine Woche zuvor waren ich und meine Freundin mit dem Auto unterwegs. Wir wollten an den Strand außerhalb der Stadt fahren. Ich wollte ihr einen Antrag stellen und dachte an nichts anderes mehr. Ich achtete nicht sonderlich auf den Verkehr und schließlich kam es wie es kommen musste, ein anderes Auto krachte in die rechte Seite von meinem, dort wo sie saß. Mir passierte nichts, doch sie war schwer verletzt. Sie kam ins Krankenhaus, die Ärzte gaben ihr keine großen Chancen. Nur einmal erwachte sie kurz. Sie sagte es sei nicht meine Schuld. Ich solle mir keine Gedanken machen. Und dann verstarb sie. Durch meine Schuld ist sie gestorben.
Zu guter Letzt war Jordan an der Reihe:
Ich lief nachts durch die Stadt. Ich war abends noch in eine Kinovorstellung gegangen. Da ich nur ein paar Blocks weiter wohnte, ging ich zu Fuß, ein Fehler wie sich herausstellen sollte. Ich hörte eine ängstliche Stimme. Sie sagte sie würde etwas nie wieder tun. Eine andere sagte: „Zu spät, Freundchen!“ Ich ging den Stimmen nach, ich wollte wissen, was los war. Und dann sah ich die beiden Männer in einer dunklen Gasse stehen. Der eine hatten den anderen am Kragen gepackt und ihn gegen die Mauer gedrückt. Und dann nahm er sein Messer und schnitt dem anderen die Kehle durch. Alles war voller Blut, der Mann sackte zusammen und ich rannte nur noch weg. Ich lief und lief und irgendwann kam ich zum nächsten Polizeirevier. Völlig neben mir, erzählte ich ihnen, was ich gesehen hatte. Sie fanden die Leiche, doch der Täter wurde nie gefasst. Seitdem versuche ich den Menschen zu helfen.
Nachdem nun jeder diese schrecklichen Erlebnisse mitanhören musste, erstrahlte nun ein helles, goldenes Licht. Um die rechten Handgelenke der Auserwählten bildete sich ein goldenen Armband. Ein Armband, welches anscheinend vom Licht um sie herum erschaffen wurde.
Und nun flüsterten ihnen die Stimmen der alten Krieger zu:
Das Licht wird immer euer Begleiter sein. Es schenkt euch Kraft und schützende Rüstungen und den Beistand alter, mystischer Geschöpfe. Nutzt sie weiße.
Zudem schwirrten ihnen Bilder in ihren Köpfen herum, Bilder die sie selbst zeigten, in bunten Anzügen und mit Waffen. Ihnen war, als hätten sie schon immer gewusst, wie sie diese Waffen einsetzen mussten, was sie tun mussten um sich zu verwandeln und was sie tun mussten um die alten Geschöpf zu rufen. Sie wussten, was sie waren.
Dann zog eine unsichtbare Kraft sie aus dem Wasser. Sie schwebten kurz darüber und landeten dann auf mit den Füßen auf dem Boden.
Verwirrt blickten sie einander an. Keiner traute sich ein Wort zu sagen. Der Schock, den die alten Erinnerungen hervorriefen, saß ihnen in den Knochen. Wer hätte schon ahnen können, dass es den anderen genauso wie erging, wie einem selbst? Wer hätte gedacht, dass sie Ähnliches durchmachen mussten? Keiner wagte es, über die Gedanken der anderen zu sprechen.
Da alle schwiegen, sprach nun Prinzessin Kala ein paar Worte und trat den Dreien entgegen: „Trotz allem, was ihr erlebt habt, seid ihr ihr selbst geblieben. Blickt auf eure Armbänder, konzentriert euch auf eure innere Stärke und sie werden den Schatten aus euch herausziehen, sodass nur das Licht bleibt und dieses Licht wird eure größte Kraft sein!“
Verwundert und immer noch leicht benommen hörten sie ihr zu.
„Power Rangers!“, platzte es plötzlich aus Robert heraus, „Wir sind also Power Rangers!“
„Wow, wer hätte das gedacht.“, flüsterte Jordan leise und schaute auf ihr Armband.
Chris blieb immer noch stumm und schaute ebenfalls auf sein Armband.
Ein verwunderter Ausdruck machte sich auf dem Gesicht der Prinzessin breit, dann fragte sie: „Power Rangers?“
„Ja, so nennen sich diese Typen, die sich verwandeln können, Wir sind da nicht die ersten, die es gibt.“, erklärte ihr Robert, „Kaum zu glauben! Ich habe die Power Rangers immer bewundert und jetzt soll ich selbst einer sein!“
„Die Wege des Schicksals sind oft unergründlich, das stimmt.“, meinte die Prinzessin.
Doch plötzlich begannen die Armbänder leicht zu schimmern und Bilder erschienen den drei neuen Rangers in ihren Gedanken. Sie zeigten einen schwarzen Rauch, der sich über Jericho City verbreitete und begann, die Menschen einzuhüllen.
„Was hat dieser schwarze Rauch zu bedeuten?“, fragte Chris schnell.
„Schwarzer Rauch sagst du?“, überlegte die Prinzessin laut, „Das müssen die Schattenkrieger sein, sie sollen Hass verbreiten und die Menschen gegeneinander aufhetzen! Ihr müsst sie aufhalten!“

Fortsetzung folgt...

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19. Nov 2011, 18:22
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Beitrag Re: Power Rangers Alliance of Light
Und so kam der Schatten – Teil 4

„Also verwandeln und dann den Bösen in den Hintern treten, oder?“, fragte Jordan, gespannt darauf, was nun geschehen wird.
„Ja, beeilt euch! Je länger ihr wartet, desto mehr gewinnen die Schatten an Stärke!“, sagte die Prinzessin daraufhin, „Konzentriert euch auf eure innere Stärke und verwandelt euch!“
Prinzessin Kala wurde langsam nervös.
„Seid ihr alle bereit?“, fragte Robert und hielt dabei seine rechte Faust vor seinem Körper.
„Ja!“, antworteten ihm Christian und Jordan gemeinsam.
Das Armband verwandelte sich nun in eine Art Handschuh. Es umschloss die Fingerspitzen und auf dem Handrücken war ein runder Kristall in der Farbe des jeweiligen Rangers erschienen. Vom Kristall gingen dünne Verbindungen zu den Fingerspitzen.
Gemeinsam machten sie nun eine Bewegung und riefen dabei:
Sunlight!
Alle umschlossen sie mit ihrer linken Hand die rechte Faust vor ihrem Herzen.
Power!
Jetzt streckten sie ihre linke Hand nach vorn und die rechte Faust hielten sie seitlich am Körper auf Hüfthöhe.
Up!
Schnell zogen sie ihre linke Hand zurück und hielten diese nun auf Hüfthöhe, während sie die rechte Hand öffneten und flach an ihr Herz legten.
Der Kristall an ihren Händen zog nun schwarzen Rauch aus ihren Herzen, es waren die dunklen Erinnerungen. Der Rauch hüllte erst den rechten Arm ein und schließlich den ganzen Körper. Dann wurde der Rauchmantel von hellem Licht aus dem Inneren durchbrochen. Die Körper waren in gleißendes Licht gehüllt und als es wieder verschwand, standen die Drei verwandelt da. Robert trug einen roten Anzug, Chris einen Blauen und Jordan einen Gelben.
Während des Verwandlungsvorgangs allerdings mussten sie schon wieder ihre schmerzhaften Erinnerungen durchleben.
Und Augenblicke später nach der Verwandlung erschien über dem Becken mit den Seelen eine Sanduhr mit blauem Sand in ihrem Inneren.
„Wow, das ist einfach unglaublich!“, jubelte Robert und sah sich seinen Anzug an. Die Erinnerungen hatte er bereits wieder vergessen.
„Ja, der helle Wahnsinn!“, rief Jordan.
Nur Chris schwieg. Er hatte die Erinnerungen noch lebhaft vor Augen. Doch dann überkam ihn so ein merkwürdiges Gefühl, er sah nur noch schwarz vor Augen.
„Ahh, was ist das?“, stöhnte er und wand sich dabei.
Die Prinzessin kam auf ihn zu und hielt ihn fest, damit er nicht noch umfiel.
„Was hast du, was ist los?“, fragte sie besorgt, doch dann erblickte sie die Sanduhr und sie verstand.
„Oh nein, es fängt schon an!“, stieß sie erschrocken hervor.
Chris kam wieder zu sich und das schwarze Gefühl verschwand wieder.
„Was fängt an?“, wollte er wissen, er blickte der Prinzessin ins Gesicht.
Sie zeigte mit der rechten Hand auf die Sanduhr über ihnen und sprach: „Die Sanduhr! Die Zeit läuft! Der blaue Sand zeigt an, wie viel Zeit dir noch bleibt, bist du dich einem der Brüder stellen musst, oder du dich in Nichts auflöst! Ich denke spätestens jetzt wissen auch die Schattenbrüder Bescheid!“
Chris dachte kurz darüber nach, bevor er sich dazu äußerte: Einer musste ja den Anfang machen. Wie viel Zeit habe ich noch?“ Wieder klang er fast so, als ob es ihm egal wäre.
„Das weiß niemand so genau, der Sand läuft mal schneller und mal langsamer!“, antwortete ihm Prinzessin Kala besorgt.
„Verstehe. Dann denke ich, wir sollten uns beeilen und die Schattenkrieger aufhalten!“, meinte er dann.
„Ist mit überhaupt alles in Ordnung? Man könnte fast meinen, dass du es gar nicht mehr erwarten kannst, bist du in den Kampf ziehen kannst!“, sagte Jordan.
Mal ehrlich, der Typ hat sie doch nicht mehr Alle, oder vielleicht gibt er sich immer noch die Schuld an dem Tod seiner Freundin, dachte sie.
„Ja, mir geht es wunderbar! Können wir jetzt endlich unseren Job erledigen?“, fragte Chris langsam genervt.
Robert beobachtete die Beiden, bis er sich auch zu Wort meldete: „Also von mir aus kann es los gehen!“
„Passt auf euch auf und denkt daran: Nur als Team habt ihr eine Chance!“, rief ihnen die Prinzessin noch zu.
Robert nickte ihr zustimmend zu und dann berührten sie alle ihren Kristall auf der Hand und wurden von Licht eingehüllt, dann waren sie weg.

Währenddessen bemerkten auch die drei Brüder, dass etwas nicht stimmte. Bei ihnen erschien ebenfalls eine Sanduhr mit blauem Sand über ihrem Becken in der Mitte des Raumes. Und auch Minos, der einen blauen Umhang trug, überkam ein merkwürdiges Gefühl, so als ob sich alles auflösen würde.
„Ahh!“, schrie er und es hallte im ganzen Raum wieder.
Die Brüder saßen auf ihren Thronen. Morpheus und Mal´akh drehten die Köpfe zu Minos, der mit seiner Faust auf die Armlehne schlug, bis das Gefühl vorüber war.
Morpheus wusste sofort, was geschehen sein musste und blickte nur schnell über das Becken zur Sanduhr hinauf, um seinen Verdacht zu bestätigen.
„Einfach unfassbar!“, brüllte er, „Die alte Hexe gibt es also immer noch!“
„Prinzessin Kala!“, sagte Minos und gebrauchte den Namen wie ein Schimpfwort. Nun verstand auch er.
„Sie hat neue Krieger!“, rief Mal´akh erbost, „Aber diesmal werden sie uns nicht aufhalten können!“
„Diese neuen Krieger müssen bereits ihre Kräfte herauf beschworen haben. Sicherlich sind sie schon auf dem Weg, um unsere Schattenkrieger aufzuhalten!“, Morpheus kreischte schon fast. Um die aufkommende Wut heraus zulassen, schrie er. Es war ein Brüllen, das sich wie die Mischung aus Löwengebrüll und das Zischeln einer Schlange anhörte.
„Bewahre Ruhe, Bruder.!“, wollte ihn Minos beruhigen, „Wir sollten uns besser um die neuen Krieger kümmern, als uns unserem Zorn hinzugeben.“
„Er hat Recht, Morpheus. Die Hexe denkt, sie könne uns mit ihren Lichtgestalten aufhalten, doch auch wir haben Krieger!“, sprach Mal´akh, „Zusammen können wir sie rufen und auch unsere getreuen Generäle existieren noch!“
Endlich, eine neue Gelegenheit. Letztes Mal hab ich versagt, doch diesmal wird sich alles ändern!, dachte Mal´akh.
Morpheus atmete ein paar Mal ein und aus und besann sich dann.
„Gut! Zuerst unsere Generäle! Sie sollen unsere Armee führen!“, entschied der älteste Bruder, „Folgt mir!“
Minos und Mal´akh folgten ihrem Bruder, der auf das Becken in der Mitte zu schritt. Die Höhle der drei Brüder glich dem Sonnentempel, nur das sie statt weiß eben schwarz war und auf dem Boden Nebelschwaden schwebten.
Die Brüder stellten sich rund ums Loch auf und hielten ihre rechte Hand mit dem Ring darüber.
Gemeinsam sprachen sie laut: „Ihr Generäle der Finsternis, erhebt euch! Wir, die Herrscher der Schattenwelt, rufen euch! Kommt zu uns!“
Die Ringe der Brüder begannen in ihrer jeweiligen Farbe zu leuchten und ein dreifarbiger Lichtstrahl traf das Becken. Nun wichen die Brüder einige Schritte zurück, gespannt sahen sie in das Becken.
Plötzlich kamen grelle Blitze aus dem Loch im Boden geschossen. Sie überblendeten alles, sodass die Brüder sich abwandten. Licht war ihnen zuwider. Als es aufhörte zu blitzen, standen zwei Gestalten unter den Brüdern. Die eine war weiblich und die andere männlich. Beide trugen sie schwarze Umhänge, die an die Schuluniformen von Harry Potter erinnerten. Darunter trugen sie wie auch die Brüder und die Schattenkrieger eine Art Ninjaanzug und beide hatten silberne Brustpanzer und dazu Handschuhe und Stiefel. So sahen sie wie metallische Kämpfer aus. Ihre Gesichter waren genauso blass wie die der Brüder. Aber statt violetten Augen, hatten sie stechend Rote.
Mantikes hieß der männliche der beiden Generäle und der weibliche hieß Calypso.
Mantikes hatte kurze schwarze Haare, Calypso hatte schulterlanges schwarzes Haar.
Sie verbeugten sich gemeinsam und sagten: „Wir sind Eurem Wunsch gefolgt und wiedergekehrt, Meister!“
„Sehr gut!“, meinte Morpheus zufrieden und blickte die Generäle an, „Eure Stärke wird im Kampf gegen das Licht erneut gebraucht, denn es gilt drei neue Lichtkämpfer zu vernichten!“
„Nicht mehr lange und sie werden sich zeigen! Unsere Schattenkrieger sollten sie in Kürze schon heraus locken!“, sagte Mal´akh.
„Ja, das werden sie wohl.“, meinte Minos nachdenklich und wandte den anderen kurz den Rücken zu, „Ich denke, es wird wohl das Beste sein, wenn wir sie erst beobachten und sehen, wie sie kämpfen! Eines unserer Monster soll sie angreifen. Denn wenn wir erstmal wissen, mit wem genau wir es zu tun haben, dann wird es ein Leichtes sein, sie zu töten!“
„Ein guter Vorschlag, Minos! So soll es sein! Kommt meine Brüder, versammelt euch!“, forderte Morpheus sie auf.
Und abermals stellten sich die Drei um das Becken herum auf und legten die Hände mit den Ringen übereinander. Dieses Mal sprachen sie kein Wort, sondern konzentrierten nur ihre Kraft auf die Ringe. Und es gab auch keine Blitze wie zuvor, sondern die Seele eines besiegten Monsters stieg aus dem Becken auf und nahm langsam wieder Masse an. Das Monster sah aus, wie ein mutierter Panther. Es ging aufrecht, hatte den Kopf einer Raubkatze, doch anstelle von Fell hatte es schwarze Schuppen. Dazu hatte es Teufelshörner und trug ein Gewand, das Ähnlichkeit mit einer Toga besaß. Es verneigte sich kurz und sprach: „Ich danke euch für meine Wiedererweckung meine Gebieter! Wie kann ich euch dienen?“ Das Monster sprach mit kratzender, fauchender Stimme.
„Deminaks! Geh und suche die Lichtkämpfer und erledige sie!“, befahl Morpheus ihm mit gebieterischer Stimme.
„Wie ihr es wünscht, meine Gebieter!“, Deminaks verbeugte sich noch einmal und löste sich dann in Rauch auf.
„Ein entbärliches Geschöpf. Aber es wird von großem Nutzen für uns sein.“. meinte Minos kalt.
„Er hat schon damals kläglich versagt.“, stimmte Mal´akh zu.
Morpheus wandte sich an die Generäle und sprach: „ Beobachtet diesen Kampf mit uns und lernt von unseren Feinden!“
„Ja, Meister!“, antworteten die Beiden gemeinsam.
Morpheus ließ seine rechte Hand kurz über das Becken gleiten, welches sich darauf aufklarte. Es zeigte nun die Schattenkrieger, welche immer noch in Jericho City unterwegs waren. Alle versammelten sich um das Becken, um den gleich beginnenden Kampf zu sehen. Gleich würden die neuen Lichtkrieger erscheinen.

Die neuen Rangers gelangten direkt in die Innenstadt. Sie landeten auf einem Hausdach, von wo aus sie alles im Blickfeld hatten. Durch ihre Helme konnten sie die Schattenkrieger sehen, die immer noch als scheinbar unsichtbarer Nebel die Menschen einhüllten.
„Dort im Park, auf dem Basketballplatz!“, sagte Robert und deutete auf eine Gruppe Teenager, die gerade ein paar Körbe warfen.
„Dann los! Schnappen wir sie uns!“, meinte Chris. Nun klang er aufgeregt.
„Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann müsste unser Erscheinen die Schattentypen wieder sichtbar machen.“, überlegte Jordan kurz.
„Finden wir´s raus!“, sagte Robert.
Wieder berührten die Rangers kurz den Kristall an ihrem Morpher und konzentrierten sich auf den Park. Helles Licht hüllte sie wieder ein und dann standen sie inmitten eines eingezäunten Basketballplatzes. Sämtliche Köpfe der Spieler waren ihnen zugewandt. Jemand ließ den Ball fallen. Dann erschien plötzlich schwarzer Nebel um die Köpfe der Spieler, welcher die Gestalt von mehreren Schattenkriegern annahm. Erschrocken wichen sie von ihnen zurück.
„Schnell, verschwindet von hier!“, rief der rote Ranger zu den Spielern, „Wir kümmern uns um die Typen da!“
Niemand rührte sich.
„Na los jetzt! Bewegt euch, dass ist kein Spaß!“, schrie Jordan sie an.
Langsam setzte sie die Gruppe in Bewegung Richtung Ausgang, die Köpfe immer noch den Rangers zugewandt. Das die schwarzen Krieger um sie herum aufgetaucht waren, schien sie nicht aus der Fassung zu bringen.
„Nett, wie du mit Kindern umgehen kannst.“, meinte der blaue Ranger mit einem Blick auf Jordan.
Und dann griffen auch schon die Schattenkrieger an. Sie stürmten auf die Rangers los.
Robert zog seine Laserpistole und meinte: „Mal sehen, was das Teil so drauf hat!“
Dann drückte er ein paar Mal ab und einige der Schattenkrieger wurden getroffen. Die Laserschüsse gingen durch ihre Gegner hindurch wie ein heißes Messer durch Butter. Dort wo sie getroffen worden waren, ging schwarzer Rauch aus den Einschusslöchern und augenblicklich später waren sie verschwunden.
„Ging ja leichter, als ich dachte!“, rief Jordan nun und zog nun ebenfalls ihre Laserpistole und feuerte auf ihre Gegner, „Macht wirklich Spaß“
„Ich glaube, du verkennst den Ernst der Lage! Diese Typen können immerhin die Menschen beeinflussen!“, entgegnete ihr Chris.
Der blaue Ranger ließ seine Waffe stecken und rannte seinen Gegnern entgegen. Statt sie zu erschießen verpasste er ihnen ein paar Fausthiebe und Fußtritte. Robert und Jordan dagegen schossen weiter.
„Für die Zukunft sollten wir besser auf ihre Klauen aufpassen!“, meinte Chris etwas außer Atem, als ein Schattenkrieger ihm gerade eine Klauenhand über den Rücken streifte. Er ließ seinen rechten Ellenbogen nach hinten schnellen und wurde so den Schattenkrieger los.
„Hättest du die Laserpistole genommen, dann wär die Sache viel einfacher!“, rief Robert ihm zu.
Als der letzte Schattenkrieger nun erledigt war, meinte Jordan: „Auftrag ausgeführt. Und wenn ihr mich dann bitte entschuldigen wollt, ich müsste zurück zu meiner Arbeit, meine Pause ist längst vorbei.
„Dann geh, hier ist ja jetzt alles erledigt!“, meinte Robert.
Doch kaum hatte er das gesagt, erschien erneut ein schwarzer Rauch. Aus diesem trat das Monster Deminaks hervor.
„Sehr schön, die Fußsoldaten habt ihr geschafft, aber gegen mich seid ihr machtlos!“, rief es mit spöttischer, fauchender Stimme.
Überrascht von dieser schrecklichen Kreatur, die plötzlich auftauchte, wichen die Rangers ein paar Schritte zurück.
„Gott ist das hässlich!“, rief Jordan angewidert.
„Vorlauter Mensch!“, schrie ihr das Monster entgegen und feuerte aus seinen Augen ein paar Blitze auf Jordan ab.
„Ahh!“, rief der gelbe Ranger vor Schmerz ging kurz auf die Knie nieder.
Robert zog sie schnell wieder hoch und fragte: „Alles in Ordnung?“
„Ja, geht schon wieder!“, antwortete Jordan ihm.
„Ich glaube gegen das Teil hier brauchen wir stärkere Waffen!“, meinte Chris. Dann berührte er den Kristall an seinem Morpher und sprach: „Aktiviere Greifenaxt!“ Und sogleich erschien die Waffe des blauen Rangers. Er ergriff sie und sagte zu den anderen: „Packen wir´s an!“ Dann stürmte er auf Deminaks zu. Dieser feuerte wieder Blitze aus seinen Augen, doch Chris hielt seine Waffe schützend vor sich und blockte die Blitze ab. Kurz vor Deminaks stoppte er schlug mehrere Male mit seiner Axt über dessen Brust. Ohne eine Waffe in der Hand, konnte sich sein Gegner nicht wehren und musste einige Schritte zurückweichen.
Robert und Jordan beobachteten das Ganze und nickten sich kurz zu.
„Aktiviere Drachenschwert!“, rief Robert und hielt nun seine Waffe in Händen.
„Aktiviere Levispeer !“, rief Jordan und nun waren alle Rangers bewaffnet.
Chris wurde währenddessen von Deminaks zurückgedrängt.
„Du erlaubst doch, oder?“, sagte Robert zu ihm und beschäftigte derweil das Monster. Er verpasste Deminaks einen Fußtritt in den Magen und schlug dann mit seinem Schwert auf ihn ein.
Jordan rannte auf ihren Gegner los, kurz vor ihm sprang sie in die Luft, landete hinter ihm und zog ihre speerartige Waffe über seinen Rücken. Aus dem Monster sprühten nun Funken und weißer Rauch und es taumelte fauchend zurück.
„Da kann man noch mehr nachlegen!“, meinte Chris und zog seine Laserpistole und feuerte auf die verwundeten Stellen von Deminaks. Ohne weitere Worte folgten Robert und Jordan seinem Beispiel und feuerten ebenfalls auf das Monster.
Deminaks konnte den Attacken nichts entgegensetzen und explodierte schließlich. Er zerfiel in viele rauchende Brocken, die über den Basketballplatz nieder fielen.
Die Rangers hatten es geschafft, ohne allzu große Mühe diese hässliche Bestie zu besiegen.
„Das war echt abgefahren!“, rief Jordan, als die Drei sich versammelten, „Das Ding hatte echt nichts aufm Kasten!“
„Du solltest dich nicht zu früh freuen, dass war nämlich erst der Anfang!“, meinte Chris.
„Da muss ich ihm Recht geben!“, pflichtete Robert ihm bei, „Aber es war trotzdem einfacher, als ich mir vorgestellt habe!“
Die Rangers diskutierten noch eine Weile lang so weiter. Und in dieser Zeit sorgten die Brüder dafür, dass der Kampf noch weiterging.
„Er hat schneller versagt, als damals. Diese drei neuen Lichtgestalten scheine um Einiges stärker zu sein, als ihre Vorgänger!“, bemerkte Mantikes.
„In der Tat, aber dieser Kampf ist noch nicht vorbei!“, sprach Morpheus, „Ihr wisst, was zu tun ist, meine Brüder!“
Seine zwei Brüder nickten ihm stumm zu. Dann legten die Drei wieder ihre Hände über dem Becken übereinander und sprachen diesmal: „Erhebe dich aufs Neue, Deminaks, werde stärker als zuvor und bekämpfe den Feind!“
Die Flüssigkeit im Becken verfärbte sich kurz blutrot und wurde dann wieder normal. Sonst tat sich in der Höhle nichts weiter, dafür jedoch auf dem Basketballplatz. Die Rangers wollten gerade gehen, als die Überreste von Deminaks sich plötzlich bewegten und sich wieder zusammenfügten. Und nicht nur das, sondern Deminaks wuchs auch noch. Schnell wichen die Rangers zurück, um nicht zertrampelt zu werden, denn das Monster hatte jetzt Hochhausgröße.
„Man, was soll das jetzt schon wieder?“, beschwerte sich Jordan genervt.

Fortsetzung folgt...

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22. Nov 2011, 10:36
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Beitrag Re: Power Rangers Alliance of Light
Und so kam der Schatten – Teil 5

Bisher wussten nur ein paar Basketballspieler von den neuen Rangers, aber nachdem jetzt dieses riesige Ungetüm mitten im Stadtpark aufgetaucht ist, sollte sich das wohl geändert haben. Die Rangers konnten quietschende Autoreifen und hupen hören. Schreiend rannten die verängstigten Bürger von Jericho City durch die Straßen, Hauptsache sie kamen so weit wie möglich von dem Monster weg.
Deminaks schoss inzwischen wieder Blitze aus seine Augen und versuchte die Rangers auf dem Boden so zu erledigen. Sie konnten ihm jedoch immer schnell genug ausweichen.
„So kann das nicht weitergehen!“, rief Chris außer Atem.
„Wir können nicht ewig ausweichen, außerdem zerstört er den Park und als Nächstes die Stadt!“, sagte Jordan.
„Ja ja ich weiß!“, versuchte Robert seine neuen Kollegen zu beruhigen, „Ihr wisst doch, was zu tun ist, oder? Die alten Geschöpfe, von denen uns die Seelen berichtet haben! Wir müssen sie rufen, dann haben wir eine Chance gegen das Ding!“
Plötzlich begannen ihre Morpher zu leuchten. Verwundert schauten sie nach, was los war und dann sprach die Prinzessin über die Morpher zu ihnen: „Genau so! Ruft die alten Geschöpfe und vereint sie! Dann werdet ihr unschlagbar sein!“ Dann hörte das Leuchten auf.
„Richtig, die Dinger sind gleichzeitig unser Kommunikationsmittel!“, stellte Chris fest.
Erneut schossen Blitze auf die Rangers nieder. In letzter Sekunden konnten sie noch ausweichen.
„OK, die Zeit für Spielchen ist eindeutig vorbei!“, meinte Robert, „Los, ziehen wir´s durch!“
Die beiden Rangers nickten ihrem Anführer zu. Sie streckten ihre Hand, an die der Morpher war, in die Luft, konzentrierten sich uns sprachen laut: „Wir rufen die Power der alten Geschöpfe!“
Ihre Morpher begannen stärker als zuvor zu leuchten. Aus jedem Morpher kam ein Lichtstrahl in der jeweiligen Farbe geschossen und als das Licht wieder erlosch, standen drei riesige, roboterähnliche, alte Sagengestalten vor ihnen: Ein roter Drache, ein blauer Greif und ein gelber Leviathan. Der Drache, sowie der Greif, eine Mischung aus Löwe und Adler, flogen durch die Luft und umkreisten ihre neuen Herren. Der Leviathan, der aussah wie eine Art Seeschlange, war eine Mischung aus Krokodil, Schlange, Drache und Blauwahl. Er schlängelte sich durch die Luft.
„Wow, seht euch das an!“, sagte Jordan mit bewunderten Ton und blickte in den Himmel zu ihren Zords.
„Also dann, ihr wisst ja. Reinspringen, Steuern, Verbinden!“, sagte Robert.
Da die Rangers im heiligen Wasser gebadet hatten und man ihnen dort alles erklärt hatte, wussten sie genau, was zu tun war.
Gemeinsam sprangen sie ab in Richtung ihrer Zords und als sie diese erreicht hatten, gelangten sie mitten in die Köpfe der alten Wesen. Im Inneren war konnte man nichts sehen, alles war in grelles, weißes Licht getaucht, die Rangers schienen darin zu schweben. Die Zords wurden durch die Gedanken der Rangers gesteuert. Es fühlte sich so an, als wären sie selbst die Zords. Alles was die Zords sahen, sahen auch die Rangers.
„Und das soll mich beeindrucken?“, rief Deminaks.
Er rannte auf die drei Zords zu und schaffte es, den Leviathan am Schwanzende zu packen. Das Monster schleuderte das schlangenartige Wesen in Richtung des Greifes, der jedoch ausweichen und den gelben Zord mit seinen vorderen Adlerklauen packen und somit stoppen konnte. Nun griff der Drachenzord ein, indem er einige Feuerbälle auf Deminaks feuerte. Leicht benommen bekam er nicht mit, wie der Leviathan zu einer weiteren Attacke ausholte. Er riss sein Maul auf und spie eine Wasserfontäne auf seinen Gegner.
„Genug jetzt!“, rief Deminaks wütend. Dann schoss er wieder Blitze auf die Rangers, welche diesmal voll getroffen wurden. Die Rangers spürten den Schmerz ihrer Zords. Derweil streckte Deminaks seine Hände in die Höhe und Flammen kamen daraus hervor. Dann hatte er eine Teufelsgabel in Händen. Mit dieser stach er nach dem Drachen, der gequält aufschrie.
„Wir müssen uns verbinden!“, rief Robert in Gedanken zu den anderen. In ihren Zords hatten die Rangers telepathischen Kontakt miteinander.
„Auf mein Kommando geht’s los, ok?“, sagte Robert zu den anderen und wartete ihre Zustimmung ab, „OK und los!“
Die Rangers konzentrierten sich auf die Verbindung zum Megazord.
Der Greif richtete sich auf seine hinteren Löwenbeine auf, der Oberkörper zog sich zusammen, bis nur noch die Vorderbeine und der Kopf übrig waren und dann verschränkte er die Adlerarme unter seinem Kopf. Seine Schwingen verschwanden. Sein Kopf und die Arme bildeten die Hüfte des Megazords. Dann kam der Drache angeflogen und setzte sich mit seinen Hinterbeinen auf den Greif und richtete sich auf. Seine Vorderbeine wurden zu den zwei Armen des Megazords und sein Kopf klappte auf seinen Bauch und bildete somit die Brust des stählernen Riesen. Seine Flügel verschwanden ebenfalls. Zuletzt kam der Leviathan herbeigeschlängelt, er lies sich zwischen den Schultern nieder und ringelte sich wie eine Schlange ein. Den Kopf hielt er aufrecht. Er sperrte sein Maul auf und klappte den Unterkiefer bis nach unten, wo dann das silberne Gesicht des Megazords herauskam. Die Rangers waren zusammen im Kopf des gigantischen Kämpfers und steuerten diesen gemeinsam. Ihre Gedanken und Bewegungen waren Eins, so als ob sie eine einzige Person wären. Wieder waren sie von hellem Licht umgeben.
Sonnen Biest Megazord, Verwandlung abgeschlossen!“, sagten sie zusammen.
Selbst ihr Gegner staunte kurz über ihre neue Waffe aber dann lachte er wieder und meinte nur: „Und so wollt ihr mich aufhalten, ja? Aber egal, ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt, mir in die Quere zu kommen!“
Die Rangers erwiderten darauf nichts, sondern setzten den Sonnen Biest Megazord in Bewegung. Kurz bevor sie Deminaks mit den Fäusten schlagen konnten, schwang dieser seine Waffe um sie aufzuhalten, doch die Rangers reagierten blitzschnell und blockten die Attacke mit einem Arm ab. Deminaks konnte seine Teufelsgabel nun nicht mehr bewegen und die Rangers verpassten ihm einen harten Schlag gegen seinen Kopf. Er taumelte ein paar Schritte zurück. Die Rangers setzten schnell mit einem Kick gegen seine Brust nach, um ihn weiter auf Distanz zu drängen.
Sonnensäbel aktivieren!“, riefen die Rangers gemeinsam und ein mächtiges Schwert erschien in der rechten Hand des Megazords.
Sie gingen wieder auf ihren Gegner zu, der sich wieder gefasst hatte.
„Das beeindruckt mit nicht im Geringsten!“, höhnte er.
„Ach nein?“, hörte er den Megazord mit den drei Stimmen der Rangers sagen.
Dann schlugen sie mit dem Schwert zu. Deminaks wollte den Schlag mit seiner Gabel abblocken, doch er war zu stark, teilte seine Teufelsgabel und schnitt ihm über die Brust. Funken sprühten daraus und Deminaks schrie schmerzerfüllt auf.
Flammenschlag aktivieren!“, riefen die Rangers. Der Megazord begann nun hell zu strahlen und auf seinem Rücken bildeten sich Flügel. Die Schwingen waren innen gefiedert, wie die Flügel des Greifs und außen schuppig wie die des Drachen. Der Sonnen Biest Megazord schlug mit seinen Schwingen und stieß sich vom Boden ab. Aus den Nasenlöchern des Drachenkopfes auf seiner Brust kamen Flammen und entzündeten das Schwert, das er waagrecht davor hielt. Deminaks schlug wild um sich, in der Hoffnung die Rangers zu treffen. Er sah gar nicht, was da auf ihn zu kam. Der Megazord hatte inzwischen die richtige Höhe für seine Attacke erreicht. Im Sturzflug kam er auf Deminaks zugeschossen, den flammenden Sonnensäbel wie einen Rammbock noch vorne haltend. Deminaks konnte nicht ausweichen, er hatte keine Chance und bekam die volle Wucht des Schlages zu spüren. Das flammende Schwert stieß durch seinen Körper und zerteilte ihn. Es gab eine Explosion und Deminaks war endgültig vernichtet. Die Brocken die nun überall lagen verdampften und von der Bestie war nicht mehr übrig. Die Rangers hatten ihren ersten Sieg davon getragen.
Megazordpower beenden!“, riefen die Rangers im Kopf des großen Kriegers, der sogleich in hellem Licht verschwand. Die Rangers landeten sicher auf dem Boden.
„Das war der absolute Wahnsinn!“, sagte Robert begeistert. Noch nie in seinem Leben hatte er solche Stärke gespürt, aber wer hatte das schon?
„Ja! Das war echt irre, dieses Teil zu steuern!“, stimmte Jordan ihm zu und an Chris gewandt meinte sie: „Und sag jetzt bloß nicht, dass dich das nicht auch aus den Socken gehauen hat!“
„Das ist wohl schwer möglich. So etwas hab ich noch nie erlebt, einfach fantastisch!“, sagte er mit Begeisterung in der Stimme.
„Ja, aber wenn ich mir den Park hier so anschaue, dann ist das nicht mehr so fantastisch.“, meinte Robert nun nachdenklich und blickte sich den Stadtpark an, der durch den Kampf ganz schön in Mitleidenschaft gezogen wurde.
„Aber dafür sind wir doch da. Um das alles zu verhindern und den Schaden zu begrenzen.“, entgegnete Chris.
Als Jordan gerade etwas dazu sagen wollte, meldete sich die Prinzessin wieder: „Gute Arbeit, ihr habt es geschafft! Aber für heute habt ihr wohl genug erlebt, es wäre besser ihr ruht euch aus, denn die Schattenbrüder werden diese Niederlage sicherlich nicht einfach so hinnehmen. Ich werde mich wieder bei euch melden, wenn es an der Zeit ist, einverstanden?“
Robert schaute kurz zu den anderen, die ihm zunickten, dann antwortete er: „Alles klar, wir werden bereit sein!“
„Ich danke euch!“, sagte Prinzessin Kala noch, dann war die Verbindung beendet.
„Von wegen ausruhen, ich muss wieder zur Arbeit. Meine Pause ist längst vorbei, besser ich überlege mir eine gute Ausrede.“, meinte Jordan.
„Wieso regst du dich so auf? Ein riesiges Monster hat die Stadt angegriffen, eine bessere Ausrede wird es wohl kaum geben. Außerdem ist es sogar die Wahrheit. Sag einfach du bist irgend wohin geflohen.“, schlug Chris vor. Anscheinend war er ein schneller Denker.
„Wo er Recht hat, hat er Recht. Äh, wo arbeitest du überhaupt?“, wollte Robert wissen.
„Im „Coffee and more“ Shop. Ist hier in der Nähe. Wie wär´s, kommt doch auf einen Kaffee vorbei?“, meinte Jordan, „Zum Entspannen gibt es nichts Besseres, als eine schöne, warme Tasse Kaffee!“
„Klingt gut!“, meinte Robert an Jordan gewandt und dann schaute er zu Chris: „Kommst du auch?“
„Kann ja nicht schaden.“, entgegnete dieser, „Aber erstmal sollten wir uns einen sicheren Platz suchen, wo wir uns zurück verwandeln können. So wie ich die Presse-und Nachrichtentypen kenne, sind die bestimmt schon hierher unterwegs, um die Story der Woche zu bekommen.“
„Wie wär´s in der Gasse, die zum Hinterausgang des Coffeeshops führt? Heute wird keine neue Lieferung erwartet und sonst ist da niemand.“, überlegte Jordan.
„Solange uns nur keiner sieht.“, meinte Robert, „OK, dann mal los.“
Die Rangers berührten wieder den Kristall auf ihrem Handrücken, der Teil des Morphers war und wieder wurden sie von hellem Licht eingehüllt. Sie landeten direkt in der Gasse vorm Hinterausgang des Shops. Wie Jordan erwartet hatte, war hier keine Menschenseele.
Power aus!“, riefen die Drei gemeinsam und verwandelten sich zurück.
„War eigentlich offensichtlich, wo du arbeitest.“, stellte Chris mit einem Blick auf Jordans Arbeitskleidung fest.
„Ein echter Blitzmerker, wie ich sehe!“, meinte Jordan daraufhin nur, „Kommt jetzt, bevor sich mein Chef fragt, ob ich überhaupt noch lebe!“ Ohne auf eine Antwort oder Reaktion der anderen zu warten, eilte Jordan bereits in Richtung Eingang davon.
„Richtig niedlich, nicht wahr?“, sagte Chris halb scherzend, halb ernst.
„Besser, wir gewöhnen uns dran.“, meinte Robert. Zu zweit folgten sie nun Jordan, die die Gasse bereits verlassen hatte und ums Eck gebogen war.
Im Coffee Shop angekommen, ging Jordan gleich Richtung Theke, wo ihr Chef und ihr Kollege John standen.
„Hi Leute, da bin ich wieder.“, sagte sie zu ihnen und machte ein entschuldigendes Gesicht, „Ihr habt ja mitbekommen, was da draußen los war, wie könnte man so was auch nicht mitbekommen? Zum Glück ist hier noch alles in Ordnung. Aber ich hab mich einfach nur noch aus dem Staub gemacht, als dieses riesige Ding aufgetaucht ist, verständlich oder?
Ihr Chef, ein jung aussehender Mann Mitte 30 machte ein erleichtertes Gesicht, als er sie kommen hörte und sagte: „Gott sei Dank geht’s dir gut! Du wolltest doch in den Park. Ich dachte schon an das Schlimmste!“
„Hey, ich bin doch schon groß, um mich braucht ihr euch keine Sorgen zu machen!“, meinte Jordan grinsend, „Ach übrigens gibt’s neue Kundschaft!“ Robert und Chris betraten nun das Café.
„Ich kümmere mich schon um sie.“, meinte ihr Kollege John und wollte den Kunden schon entgegen kommen.
„Nein nein, ich mach das schon. Ich kenne die Beiden!“, sagte Jordan und hielt John zurück.
„Ihr braucht ganz schön lange!“, bemerkte Jordan lächelnd, „Kommt, ich bring euch zu einem Tisch!“

In dem dunklen, höhlenartigen Tempel der Schattenbrüder war es still. Die Brüder, sowie die beiden Generäle hatten die Kampf beobachtet und zogen nun ihre Schlüsse. Deminaks hatte wie erwartet versagt, doch nun wussten sie über ihre neuen Gegner Bescheid. Sie schienen stärker zu sein, als ihre Vorgänger. Aber noch waren sie kein richtiges Team.
„Das war sehr aufschlussreich.“, meinte Morpheus nach einer Weile, „Sie sind stark, aber noch stehen sie erst am Anfang.“
„In der Tat. Und je länger wir brauchen, um sie zu töten, desto stärker werden sie noch. Wir sollten sofort zu Werke gehen.“, war Minos´ Meinung.
„Dem stimme ich zu. Man soll das Eisen schmieden, solange es noch heiß ist.“, sagte Mal´akh zu seinen Brüdern und wandte sich dann an die Generäle, „Ich denke, diese Lichtgestalten sollten kein Problem für euch darstellen.“
„Sie werden schneller fallen, als sie es sich überhaupt vorstellen können!“, war Mantikes´Antwort.
„Wir warten nur auf Eure Befehle, Meister!“, meine Calypso. Beide verbeugten sich wieder vor ihren Herren.
„Ausgezeichnet!“, rief Morpheus erfreut, „Wahrscheinlich müssen wir es nicht einmal zur Auseinandersetzung zwischen Minos und dem blauen Krieger kommen lassen. Bevor der Sand das erste Mal durch die Uhr geronnen ist, werden wir bereits gesiegt haben und der Schatten wird über das Licht herrschen!“ Dann lachte er teuflisch auf.
„Haltet euch bereit, Generäle, der Sieg ist nahe!“, sagte Minos.
Ja, sie werden alle untergehen. Mein Weg ist frei, ich brauche ihn nur noch zu gehen!, dachte Mal´akh.

Ende

_________________
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25. Nov 2011, 17:16
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Beitrag Re: Power Rangers Alliance of Light
Episode 2

Zwei gegen Drei

Es ist Samstag Morgen. Vor zwei Tagen erst hat sich das Leben für drei junge Leute von Grund auf verändert. Robert und Christian saßen zusammen im „Coffee and more“ und frühstückten. Jordans Schicht hatte gerade begonnen, aber da noch nichts los war, kam sie zu ihren neuen Freunden. Gestern hatten sie sich noch über alles unterhalten, was geschehen war und wie es wohl weitergehen würde. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass sie sich erstmal besser kennen lernen sollten. Sie mussten sich gegenseitig vertrauen können und ein richtiges Team werden. Also haben sie beschlossen, wieder hier her zu kommen, um den anderen mehr von sich zu erzählen.
„Man, ihr habt hier echt die besten Donoughts, die ich bisher gegessen hab.“, meinte Robert mit vollem Mund.
„Für einen Kampfsport-Freak futterst du ne ganze Menge.“, sagte Chris.
„Das du aber schon das dritte Stück Kuchen hast, geht aber in Ordnung?“, meinte Robert darauf hin nur. Dann trank er einen Schluck Kaffee, um den Donought gar hinunter zu spülen.
„OK, ich merk schon. Ihr werdet hier die neue Stammkundschaft, nicht wahr?“, sagte Jordan.
„Warum nicht, ich meine hier kann man doch super über alles reden.“, meinte Robert.
„Scheint jedenfalls zu funktionieren. Merkst du, dass Chris schon viel lockerer ist?“, meinte sie an Robert gewandt, „Vorher wirkte er desinteressiert und jetzt sitzt er hier und wir versuchen Freunde zu werden.“
„Hey, Moment mal! Was heißt hier Desinteresse?“, wollte Chris wissen.
„Naja, du hast so getan, als ob es dir völlig egal wäre, ob wir nun gegen Monster kämpfen, oder nicht.“, entgegnete ihm Robert.
„Jeder verhält sich eben anders! Und außerdem bin ich froh, endlich wieder eine Aufgabe zu haben, der ich meine Zeit widmen kann!“, antwortete Chris leicht genervt, „Wir werden die wenigsten Probleme haben, wenn wir uns auf unsere Sache konzentrieren, dass sollte dir doch klar sein, als Anführer!“
„Was, wieso denn jetzt Anführer?“, fragte Robert leicht irritiert.
„Na weil doch der Rote immer der Anführer ist.“, antwortete ihm Jordan und ein verwunderter Gesichtsausdruck machte sich auf ihrem Gesicht breit, „Wusstest du das denn nicht?“
„Doch schon, jetzt wo du es sagst.“ meinte Robert nachdenklich.
Anführer, na wunderbar! Wenn irgendetwas schief geht, dann hab auch noch ich die Verantwortung.
„Dann hätten wir die Sache mit dem Anführer ja wohl geklärt. Und was meine anfängliche Zurückhaltung angeht, es ist nun mal sehr ungewohnt für mich, meine Zeit mit anderen Leuten zu verbringen. Bisher war es am einfachsten für mich, nur an meine Arbeit zu denken.“, erklärte Chris.
Jordan wusste gleich, wieso Chris sich so verhielt.
Er hat einfach ihren Tod noch nicht überwunden.
„Schluss jetzt mit den Streitigkeiten! Wenn wir wirklich Freunde werden wollen, dann haben wir noch eine Menge zu klären. Wir haben alle viel durchgemacht und am besten ist es, miteinander darüber zu reden. Das macht doch Freundschaft aus, dass man einander vertrauen kann und sich gegenseitig hilft.“, meinte Robert nun und wandte sich dann an Chris, „Wenn du noch etwas Zeit für dich brauchst, dann sag es uns. Wir wollen dich nicht dazu zwingen, Zeit mit uns zu verbringen, aber im Kampf gegen die Schatten müssen wir uns auf dich verlassen können. Und vergiss nicht, dass du bald gegen einen von ihnen allein antreten musst.“
Nachdem Robert geendet hatte, herrschte für kurze Zeit Stille.
Chris meinte nach kurzem Überlegen dann schließlich: „Danke. Ich weiß zu schätzen, dass ihr versucht, mich so zu akzeptieren, wie ich bin und ich hätte euch wirklich gern als meine Freunde. Ich muss mich nur noch etwas an diesen Gedanken gewöhnen, nicht mehr allein zu sein.“ Er lächelte die beiden an. Jordan hatte Recht, Chris war lockerer geworden.
„Tolle Ansprache, Robert. Du scheinst als Anführer zu taugen.“, sagte Jordan grinsend. Sie war froh, dass Chris jetzt besser mit ihnen aus zu kommen schien. Sie waren auf dem besten Wege, ein richtiges Team zu werden. Munter frühstückten sie zu Ende.

Im Reich der Schatten war die Stimmung angespannt. Die Generäle warteten auf ihren Befehl für den Angriff. Die Brüder saßen auf ihren Thronen und unterhielten sich über ihre Situation.
„Mantikes und Calypso sollen in Aktion treten und die Lichtgestalten aus dem Weg räumen. Je länger wir warten, desto schwieriger wird es werden!“, sagte Minos. Er wurde langsam ungeduldig, denn schließlich stand sein Kampf bald bevor.
„Geduld, Bruder! Noch ist Zeit. Ich bin der Meinung, dass es besser wäre, sie noch eine Weile in Sicherheit zu wiegen und dann überraschend zuzuschlagen. Sie werden gar nicht merken, wie ihnen geschieht!“, meinte Mal´akh mit finsterer Erwartung.
„Nein, wir werden keine Zeit mehr verschwenden! Ein Angriff wird sowieso überraschend sein und Minos hat Recht, je länger wir warten, desto stärker werden sie!“, entschied Morpheus.
Minos sprang von seinem Thron auf und rief mit gebieterischer Stimme laut: „Mantikes, Calypso, kommt herbei! Es ist entschieden!“
Sofort erschienen die Generäle und verbeugten sich.
„Dann dürfen wir sie also endlich vernichten?“, fragte Mantikes zur Sicherheit.
„Ja. Geht und enttäuscht uns nicht. Wir können uns keine Fehler von eurer Seite aus erlauben!“, befahl ihnen Minos.
„Verstanden, Meister! Wir handeln wie uns aufgetragen!“, sagte Calypso.
Die beiden verbeugten sich noch einmal und verschwanden dann in schwarzem Rauch.

Das „Coffee and more“ wurde langsam richtig voll und Jordan hatte alle Hände voll zu tun. Die meisten Leute, die in diesen Tagen hier her kamen, waren von der Presse, die im nahe gelegenen Park vor der Kamera standen und Berichte über den letzten Kampf drehten. Die Nachrichten drehten sich alle um die Rückkehr der Power Rangers. In Zeitungsartikeln waren Interviews von ein paar Teenagern zu lesen, die Basketball spielten und dann auf einmal von den Rangers und von Monstern überrascht wurden. Amateurfotos von den hochhausgroßen Kämpfern waren ebenfalls abgedruckt. Es wurde darüber spekuliert, wann wohl der nächste Angriff kommen würde und vor allem auch wo. Mit ein wenig Glück, so hofften die Reporter, konnten sie den Kampf vielleicht Live filmen. Das würde sicherlich den Pulitzer-Preis geben.
Währenddessen erschienen die Schattengeneräle Mantikes und Calypso in Jericho City. Sie standen auf dem Dach eines Wolkenkratzers, in dessen Glasfassade sich die umgebenden Gebäude spiegelten. Es war auch Sitz der Jericho News Corporation (JNC). Auf dem Dach befanden sich dementsprechend auch mehrere, große Sendeantennen.
„Wir müssen sie heraus locken!“, sagte Calypso.
„Überlasse das nur mir!“, meinte Mantikes und ließ in seiner rechten eine Axt erscheinen. Sie sah aus, wie eine Axt zum Bäume fällen, nur hatte sie die Größe einer Lanze. Der lange Schaft bestand aus schwarzen Knochen und der Keil war mit einer Knochenhand daran befestigt war silbern. Mantikes schritt damit auf eine der Antennen zu und mit einem kräftigen Schlag seiner Axt, trennte er sie vom Dach. Er ließ seine Waffe wieder verschwinden und packte die am Boden liegende Antenne in der Mitte, hob sie problemlos auf und warf sie wie einen Speer ins nächste Gebäude. Es gab ein lautes Krachen, Glas, Stahl und Beton zerbrachen. Trümmer fielen auf die Straße und die schreienden Menschen, die gerade vorbei liefen. Die Antenne hatte das Gebäude durchbohrt.
„Das sollte reichen!“, meinte Mantikes finster grinsend.
„Wird Zeit, uns den Menschen zu zeigen!“, sagte Calypso, „Und ein Heer von Schattenkriegern wird den Menschen die wahre Macht der Dunkelheit vor Augen führen!“
„Schattenkrieger, erscheint!“, rief Mantikes mit erhobener Stimme. Und sofort, nachdem er dies gesagt hatte, erschien ein schwarzer Rauch, aus dem ihre Fußsoldaten hervortraten.
„Folgt uns!“, befahl ihnen Calypso.
Die Generäle, wie auch die Schattenkrieger sprangen vom Dach des Hochhauses auf die inzwischen leere Straße hinunter. Die Menschen waren ängstlich und schreiend davon gerannt, einige hatten sogar ihre Autos verlassen, um in der Menschenmenge nicht damit stecken zu bleiben. Mantikes und Calypso schossen einige Laserstrahlen aus ihren Augen und die Schattenkrieger hoben gemeinsam einige Autos in die Luft und warfen sie in die Gebäude.

Prinzessin Kala spürte sofort, dass etwas nicht stimmte. Und als Zeichen dafür, verlor das Wasser im Becken in der Mitte des Raumes kurz sein leichtes, helles Schimmern und färbte sich dunkel. Die Prinzessin wusste, dass der nächste Angriff bald kommen würde, aber dennoch versetzte es ihr einen kleinen Schock. Schnell nahm sie Kontakt mit den Rangers auf, indem sie sich konzentrierte. Der blaue Kristall, der in ihre kleine Krone eingearbeitet war, übertrug ihre Gedanken zu den Kristallen, die die Rangers als Armbänder um ihre Handgelenke trugen.
Die drei neuen Freunde waren immer noch im Café. Plötzlich bemerkten sie, wie ihre Armbänder, die wie Metallreife aussahen, zu leuchten begannen und warm wurden. Jordan, die gerade an der Theke stand, kam schnell zu den anderen, die immer noch am Tisch saßen.
„Ja, was gibt es?“, fragte Robert leise. Die anderen waren dicht zu ihm gebeugt und hörten mit.
„Neue Schatten bedrohen die Menschen in eurer Stadt. Ich kann fühlen, dass sie sehr mächtig sind. Ihr müsst sie aufhalten!“, erklärte die Prinzessin besorgt.
„Verstanden, wir machen uns sofort auf den Weg!“, antwortete ihr Robert.
„Bitte seid vorsichtig und denkt daran, zusammen zuarbeiten!“, meinte Kala.
„Natürlich!“, sagte Robert und damit war die Verbindung beendet.
Jordan suchte ihren Chef, um sich kurz zu entschuldigen. Sie sah, dass er gerade einen Tisch leer räumte und rief in seine Richtung: „Boss, ich muss mal eben für eine Weile verschwinden, ist ein Notfall, tut mir leid, aber es geht nicht anders!“ Dann rannte sie auch schon mit den anderen aus dem Laden. Ihr Chef kam nicht mal zu Wort. Verwundert ging er seiner Arbeit wieder nach.
Die drei Freunde gingen wieder zum Hinterausgang des Café ´s, wo sie sich ungestört verwandeln konnten. Sie aktivierten schnell ihre Armbänder, worauf hin sie sich in eine Art Handschuh verwandelten.
Sunlight Power Up!“, riefen sie. Wieder mussten sie ihre dunklen Erinnerungen durchleben, als sie diese aus mit Hilfe ihres Verwandlers aus ihren Herzen zogen und dann vom strahlendem Licht verwandelt wurden. Es waren grausige und traurige Erinnerungen. Jordan und Robert hatten sie schon lange überwunden, nur Chris machten sie immer noch zu schaffen. Er blieb kurz stehen und musste sich erst auf das vor ihm Liegende konzentrieren, um wieder klar denken zu können. Chris schüttelte ein paar Mal seinen Kopf hin und her, als ob er seine Gedanken so abschütteln konnte.
„OK.“, seufzte er, „Kann los gehen!“
Sie berührten die Kristalle an ihren Morphern und teleportierten sich an den Ort des Geschehens.

Als die Rangers ankamen sahen sie nichts als Verwüstung. Verlassene Autos,Gebäudeteile die überall herumlagen, die Antenne die ein Haus durchbohrte und natürlich auch die Schattenkrieger, sowie noch zwei weitere schwarze Gestalten.
„Hey, hört sofort auf damit!“, schrie Robert und rannte bereits auf eine Gruppe Schattenkrieger zu. Doch noch bevor er sie erreichen konnte wurde er von Laserstrahlen wieder zurückgeworfen. Mühsam erhob er sich wieder.
Chris erblickte Roberts Angreifer und rief: „Wer seid ihr?“
Eigentlich rechnete er bei Monstern nicht mit einer Antwort doch zu seiner Überraschung sagte Mantikes: „Wir sind die Schattengeneräle, wir wurden von unseren Herren gesandt um euch zu töten und damit das Licht auszulöschen!“ Mantikes hatte einen unüberhörbaren Stolz in der Stimme. Er war stolz auf seinen Rang und das die Brüder ihm so sehr vertrauten, dass er die Kämpfer des Lichtes für sie erledigen durfte.
„War ja klar. Sagt mal, gibt’s eigentlich einen Grund, warum ihr alle wie Jedi-Ritter ausseht oder sollte ich besser Sith sagen?“, meinte Jordan sarkastisch.
Als Antwort darauf feuerte Calypso ein paar Laserstrahlen aus ihren Augen auf Jordan ab denen sie jedoch geschickt ausweichen konnte.
Robert war wieder bei den anderen Rangers und sagte: „Wir müssen sie unbedingt aufhalten bevor die noch alles in Schutt und Asche legen. Ich bin dafür das zwei von uns die „Sith“ beschäftigen, während einer sich um die Ninjatypen kümmert!“
„Wie du meinst Anführer, ich krall´ mir die Süße da!“, meinte der blaue Ranger und deutete auf Calypso.
„Dann mach ich die Ninjas fertig!“, sagte Jordan.
„OK dann bleibt für mich der andere Dunkelmann!“, meinte Robert, „Los geht’s und nicht vergessen, wir sind ein Team!“
Die drei Rangers stürmten auf ihre Gegner los und riefen dabei ihre jeweiligen Waffen, das Drachenschwert, die Greifenaxt und den Levispeer.
Der gelbe Ranger rannte mitten in eine Gruppe von Schattenkriegern und war umzingelt. Jordan packte ihren Speer mit beiden Händen am hinteren Ende und drehte sich einmal um sich selbst, wobei sie die Krieger von den Füßen riss. Dann kamen auch schon die nächsten Schattenkrieger auf sie zu gerannt doch Jordan benutzte ihre Waffe wie einen Baseballschläger und warf die Angreifer zu Boden. Mit gezielten Schlägen ihres Speers und ein paar Tritten kämpfte sie sich so durch die schwarze Meute.
Robert und Chris hatten es da wesentlich schwerer. Mantikes nahm kaum Schaden während er mit seiner Axt jedoch dem roten Ranger hart zusetzte. Sämtlich Schwerthiebe von Robert blockte er mit dem Stiel seiner Waffe ab und schlug gleichzeitig zu. Robert konnte die Schläge des Schattengenerals mit seinem Schwert nicht abfangen, er war einfach zu stark. Mantikes schlug einfach durch Roberts Abwehr durch und richtete so sogar noch die eigene Waffe des roten Rangers gegen ihn.
Chris hatte es auch nicht viel einfacher. Calypso besaß als Waffe ein Schwert welches ebenfalls einen Griff aus schwarzen Knochen hatte. Und während Mantikes der Starke war, war sie die Schnelle. Sie parierte jeden von Christians Schlägen und so ermüdete er langsam und Calypso konnte nun mühelos durch die Deckung des blauen Rangers schlagen.

Während der Kampf zwischen den Rangers und den Schatten tobte wurden sie von zwei Reportern der JNC beobachtet. Der Journalist Logan Baker und seine Kamerafrau Sophie Brown wollten eigentlich nur zurück in ihr Büro, als sie sahen wie eine Antenne ins gegenüberliegende Gebäude geflogen kam. Sophie hatte sofort ihre Minicam rausgeholt und filmte das Geschehen.
„Sag mir bitte, dass du alles drauf hast!“, sagte Logan aufgeregt zu seiner Kollegin. Das würde seine Karriere mächtig vorantreiben. Logan war ein schlanker Mann Mitte 30 mit brauner Haut und schwarzen, kurz rasierten Haaren. Bis vor Kurzem hatte er noch für die „Jericho Post“ geschrieben, wurde jedoch dann von der JNC angeheuert.
„Was denkst du denn? Das Material ist Gold wert!“, antwortete sie ihm. Sophie Brown war Ende 20 und hatte braune, schulterlange Haare. Ihre Aufgabe war es Logan überall hin zu folgen und alles aufzunehmen, was er wollte. Inzwischen waren die beiden ein richtig gutes Team geworden obwohl Sophie manchmal zickig sein konnte und ihren eigenen Kopf hatte.
„Und du hast noch gesagt das du nicht an Gott glaubst! Ich jedenfalls nenne das ein göttliches Eingreifen!“, meinte Logan immer aufgeregter.
„Ich Dummchen!“, entgegnete ihm Sophie gelassen und filmte weiterhin den Kampf.

Jordan hatte inzwischen alle Schattenkrieger erledigt und blickte sich suchend nach ihren Freunden um. Robert und Chris schienen so ziemlich am Ende ihrer Kräfte zu sein. Aus ihren Anzügen sprühten bereits Funken und weißer Rauch. Sie konnten sich kaum noch verteidigen und wurden immer häufiger getroffen. Der gelbe Ranger beobachtete die Auseinandersetzung noch einige Augenblicke, bis ihr etwas auffiel.
Verstehe, der eine hat die Stärke und die andere die Schnelligkeit, nur das Gehirn haben sie bei beiden weggelassen.
Schnell zog Jordan ihre Laserpistole und feuerte auf Mantikes. Er war zwar stark, aber nicht schnell genug um den Schüssen auszuweichen. Wütend schrie er vor Schmerz auf. Jordan hatte gut gezielt und seine Oberschenkel getroffen, die im Gegensatz zu seinen Schienbeinen nicht geschützt waren. Mantikes ging in die Knie und der rote Ranger landete schnell ein paar Treffer und zog sein Drachenschwert einige Male über dessen Brust. Mantikes konnte bei der schnellen Folge von Attacken wenig ausrichten und wurde schließlich von Robert einige Meter durch die Luft geworfen.
„Und jetzt zu dir!“, meinte der rote Ranger und lief zum anderen Schattengeneral.
Chris wurde inzwischen gegen einen Lampenmast geworfen und konnte sich nur mit Mühe wieder aufrichten.
„Die Alte ist ein echtes Biest sag ich euch!“, rief er erschöpft.
Robert und Jordan kümmerten sich nun um Calypso. Der rote Ranger beschäftigte die Generälin und lieferte sich einen Schwertkampf mit ihr während der gelbe Ranger hinter die Gegnerin sprang und mit ihrem Levispeer mehrere Male über ihren Rücken schlug. Schreiend wirbelte Calypso herum und wollte Jordan mit ihrem Schwert schlagen, doch Robert kam ihr zuvor und schlug ebenfalls auf ihren Rücken ein. Calypso wurde nun zu Mantikes geschleudert, der gerade wieder aufgestanden war. Schnell half er seiner Kollegin wieder auf die Beine.
„Das reicht jetzt!“, schrie Mantikes wütend, „Die Zeit für Spielereien ist vorbei!“
„Du weißt was zu tun ist?“, fragte Calypso ihren Partner.
„Natürlich!“, antwortete dieser.
Die Schattengeneräle konzentrierten sich nun und wurden von schwarzem Rauch umhüllt der sie wachsen ließ. In Hochhausgröße standen sie da und lachten diabolisch.
„Was ist los mit euch? Jetzt seid ihr nicht mehr so vorlaut, was?“, spottete Calypso. Mantikes lachte weiterhin und versuchte die Rangers mit seinen Riesenfüßen in den Boden zu stampfen.
Die Rangers konnten schnell noch ausweichen.
„Wir brauchen unsere Zords!“, rief Robert. Die Rangers streckten wieder ihre Hände mit den Morphern in die Luft und konzentrierten sich auf ihre Geschöpfe, die sogleich erschienen.
„Und auf geht’s!“, sagte Robert. Die Rangers sprangen in ihre Zords und vereinten sich mit ihnen.
„Wir sollten gleich auf Megazordpower gehen!“, meinte Chris in Gedanken zu den anderen.
„Zordverbindung einleiten!“, rief Robert nur und die Zords vereinigten sich zu einen gigantischen Megazord.
Sonnen Biest Megazord!“, riefen die Rangers im Inneren. Nun waren sie zusammen im Kopf des großen Kriegers.
„Selbst damit werdet ihr uns nicht aufhalten können!“, sagte Mantikes der sogleich auf den Megazord los stürmte und ein paar kräftige Treffer auf der Brust seines Gegner landete. Der Zord wich ein paar Schritte zurück.
„Für dich haben wir genau das Richtige!“, riefen die Rangers mit vereinter Stimme.
Flammenfäuste aktivieren!“, sagten die Drei.
Der Megazord ballte seine Hände zu Fäusten und hielt sie vor die Nasenlöcher des Drachenkopfes auf seiner Brust, aus welchem nun Flammen schossen und die Fäuste einhüllten. Mit erhobenen brennenden Fäusten gingen sie nun auf Mantikes los und schlugen auf dessen Brust ein. Jeder Schlag war stärker als der vorherige und der letzte Schlag traf Mantikes am Kopf. Geschlagen ging er zu Boden und schrumpfte auf seine normale Größe zurück. Er lies sich zurück in die Höhle der Schatten teleportieren.
Calypso starrte fassungslos auf die Stelle wo eben noch ihr Partner gestanden hatte.
Fauchend schrie sie: „Also schön, wie ihr wollt! Mal sehen wie ihr mich aufhalten wollt!“
Calypso ließ ihr Schwert erscheinen und nutzte ihre Schnelligkeit aus. Die Rangers konnten nicht schnell genug reagieren und wurden von Calypso angegriffen. Immer wieder schlug sie mit ihrem Schwert auf den Megazord ein, aus dessen Brust schon Funken sprühten. Mit einem Sprungkick stieß die Generälin den Zord von sich weg.
„Macht euch auf euer Ende gefasst!“, rief sie siegessicher.
Calypso´s Schwert wurde von einer dunkelblauen Energie aufgeladen, aber diesmal waren die Ranger etwas schneller.
Sonnensäbel, dein Einsatz!“, riefe sie im Inneren des Megazords und augenblicklich hatte der Zord ein riesiges Schwert in der rechten Hand.
Die Schattengenerälin setzte gerade den finalen Schlag an, als der Sonnen Biest Megazord ihn mit seinem Schwert abblockte. Die Schwerter verkanteten sich, aber Calypso war zu schwach und so wurde sie zurückgedrängt. Wütend schrie sie auf.
Wirbelwindattacke!“, riefen die Rangers und die Schwingen des Megazords erschienen auf seinem Rücken. Er schlug mit seinen Flügeln und erzeugte so einen Windstoß, der Calypso weg schleuderte. Nun schrumpfte auch sie auf ihre Normalgröße zurück und teleporierte sich weg.
Megazordpower beenden!“, riefen die Rangers und der Zord löste sich in Licht auf und verschwand. Die Rangers landeten auf der Straße. Glücklicherweise nahm kein Gebäude beim Kampf der Giganten schaden, nur die Straße war aufgerissen worden.
„Leute, wir haben´s geschafft!“, jubelte Jordan.
„Schon, aber dafür tut mir jetzt alles weh. Die zwei Typen sind zusammen ziemlich stark.“, meinte Chris, „Vor allem diese Hexe ist der reinste Horror.“
„Aber zusammen sind wir noch stärker und nur weil wir als Team gekämpft haben, konnten wir gewinnen!“, sagte Robert daraufhin.
„Genau, das war heute echtes Teamwork! Jungs ich sag´s euch, zusammen sind wir unschlagbar!“, meinte Jordan.
Plötzlich leuchteten ihre Morpher und wurden heiß, die Prinzessin meldete sich.
„Rangers, ihr habt es wieder geschafft. Wie geht es euch?“, wollte sie wissen.
Robert antwortete für seine Freunde: „Uns geht’s soweit gut wir sind nur etwas angeschlagen.“
„Diese Schatten gegen die ihr gekämpft waren Generäle. Mantikes und Calypso. Ich habe den Kampf beobachtet. Ich bin sehr stolz auf euch wie ihr zusammen gekämpft habt.“, sagte Prinzessin Kala.
„Wie konnten sie denn alles mit ansehen, wo sie doch im Tempel sind?“, wunderte sich Jordan.
„Das heilige Wasser hat den Kampf widergespiegelt.“, antwortete Kala.
„OK, so geht’s natürlich auch.“, meinte Chris. Er fragte sich was es sonst noch so im Sonnentempel zu entdecken gab.
„Erholt euch erstmal von diesem Kampf.“, sagte die Prinzessin wieder, „Und seid immer vorbereitet, denn die Schatten werden wiederkehren.“
„Alles klar,“, meinte Robert und dann war die Verbindung beendet.
„Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich könnt jetzt erstmal einen Donought vertragen!“, meinte Chris etwas besser gelaunt.
Dann umgab die Rangers wieder helles Licht und sie waren verschwunden.

„Wahnsinn! Das glaubt uns doch echt keiner!“, rief Logan, völlig aus dem Häuschen darüber was er gerade gesehen hat.
„Doch, nämlich dann wenn sie es auf Band sehen!“, erinnerte ihn seine Kollegin und hielt ihm die Kamera vor die Nase, „Los jetzt, ich kann´s nicht erwarten damit beim Boss aufzukreuzen!“ Sophie zog ihren Partner Richtig Eingang.

Die Generäle verbeugten sich demütig vor ihren Herren. Ihre Meister hatten ihnen vertraut und sie haben versagt und sie enttäuscht.
„Es tut uns unendlich Leid meine Gebieter!“, entschuldigte sich Mantikes, „Offensichtlich haben wir sie unterschätzt!“
„Bitte verzeiht uns, Meister! Gebt uns eine zweite Chance und wir werden den Sieg für euch erringen!“, bettelte Calypso.
Morpheus fauchte die beiden an, sein Gesicht war wutverzerrt. Er stand von seinem Thron auf und schien fast zu explodieren.
„Ihr nutzlosen Versager! Ihr habt uns versichert, dass ihr sie töten könnt und nun kommt ihr hier angekrochen und fleht um Vergebung! So etwas Unerhörtes!“, Morpheus lies seinem Zorn freien Lauf und schrie aus voller Kehle.
„Beruhige dich doch Bruder!“, versuchte Minos ihn zurecht zu weißen, „Eine weitere Niederlage, doch noch lange nicht das Ende!“
„Wie kannst du das sagen? Gerade du müsstest doch wissen was das bedeutet! Dir läuft doch immerhin die Zeit davon!“, schrie Morpheus ihn an.
„Er hat aber Recht, Bruder. Wir haben noch genug Zeit um zu handeln. Alles was wir brauchen sind stärkere Krieger. Unsere Generäle sind dazu da um die Monster in die Schlacht zu führen und nicht um den Kampf alleine zu schlagen!“, mischte sich auch Mal´akh ein.
Morpheus schnaufte noch ein paar Mal und besann sich dann und sprach zu seinen Untergebenen: „Also gut! Ihr sollt eine neue Chance bekommen und ich warne euch, ihr solltet sie nutzen!“
„Wir danken euch, Meister! Wir werden euch nicht enttäuschen!“, sagten die Schattengeneräle erleichtert und voller Dankbarkeit und verbeugten sich.

Ende

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29. Nov 2011, 13:41
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Beitrag Re: Power Rangers Alliance of Light
Episode 3

Das Richtige tun

Die Tage vergingen und aus den neuen Rangers wurden richtige Freunde. Sie unternahmen viel zusammen und lernten auf die anderen zu achten. Vor allem Chris hatte sich sehr verändert, es tat ihm richtig gut Zeit mit anderen Leuten zu verbringen und er wirkte auch nicht mehr einsam. Aber seid drei Tagen nun folgte ein Kampf nach dem anderen. Ständig schickten die drei Brüder ihre Schattenkrieger, die die Menschen beeinflussen sollten. Die Rangers konnten diese Krieger nur sehen wenn sie verwandelt waren, sonst schwebten sie als unsichtbarer Nebel durch die Stadt und verrichteten ihre Arbeit. Mehrmals am Tag mussten sich die Rangers verwandeln. Auf Dauer belastete das sogar Robert und Jordan, die mit ihrer Vergangenheit eigentlich schon abgeschlossen hatten. Aber am schlimmsten nahm es Chris mit. Ständig musste er den Tod seiner Freundin wieder und wieder erleben für den er sich auch noch die Schuld gab.
Die Rangers saßen zusammen in ihrem neuen Stammcafé, dem „Coffee and more“. Jordan´s Schicht war gerade vorbei und die drei blickten zu einem großen Flachbildfernseher der rechts gegenüber der Theke stand. Sie verfolgten einen Bericht über die andauernden Kämpfe der Power Rangers gegen schwarze Wesen die scheinbar aus dem Nichts auftauchten. Es war ein Bericht der JNC mit Logan Baker. Doch allzu lange konnten sich die Rangers nicht ausruhen, denn ihre Armbänder meldeten sich und es gab neue Arbeit für die drei.
Sie gingen wieder um die Ecke zum Hinterausgang des Cafés um sich ungestört verwandeln zu können. Doch dann meinte Chris plötzlich mit gequältem Gesichtsausdruck: „Leute, ich kann das einfach nicht mehr. Es tut mir Leid aber ich kann es nicht mehr ertragen. Es zerstört mich!“
Robert und Jordan hielten kurz inne, sie wussten wie er sich fühlen musste. Der Anführer des Teams dachte kurz nach und blickte erst zu Jordan und dann zu Chris bevor er sagte: „OK, setz diese Runde mal aus. Gegen das Fußvolk werden wir zu zweit auch fertig.“
„Es tut mir wirklich leid für dich. Am besten du ruhst dich erstmal aus.“, sagte Jordan mitfühlend zu ihrem Freund. Es gefiel ihr überhaupt nicht, dass Chris so darunter litt ein Ranger zu sein.
„Danke.“, war alles was Chris heraus brachte.
Robert nickte ihm kurz zu und dann fragte er Jordan: „Bereit?“
„Bereit!“, antwortete sie ihm.
Sunlight Power Up!“, riefen sie gemeinsam und wurden verwandelt. Sie ließen sich nicht von ihren dunklen Erinnerungen aufhalten und teleportierten sich schnell an den Ort des Geschehens.
Chris starrte auf den Fleck, wo kurz zuvor noch seine Freunde waren.
Es tut mir wirklich leid, aber ich schaff es einfach nicht.

Derweil beobachteten die Brüder alles, indem sie wie die Prinzessin in das Wasserloch in der Mitte schauten. Nur das das Becken in der Höhle der Schatten randvoll mit den Seelen gefallener und grausamer Monster war, die in einer seltsamen Flüssigkeit schwammen.
„Hahahaha!“, lachte Morpheus finster, er genoss es richtig wie die Rangers langsam zu Grunde gingen.
„Das ist ein ausgezeichneter Plan, dass muss ich mir wirklich eingestehen!“, lobte Mal´akh die Generäle, die auf die Idee gekommen waren den Rangers keine ruhige Minute mehr zu lassen.
„Wir danken euch, Meister Mal´akh!“, sagten Mantikes und Calypso gleichzeitig und verbeugten sich. Sie standen ihren Herren gegenüber und sahen sich ebenfalls die Kämpfe an.
„Dieser blaue Krieger ist das schwächste Glied in der Kette, es wird ein Leichtes für mich sein ihn zu besiegen!“, meinte Minos zufrieden mit einem Blick über das Becken, wo die Sanduhr schwebte. Noch hatte er genug Zeit bis er sich seiner hellen Seite stellen musste.

Als die Rangers aus dem Licht hervortraten mussten sie feststellen, dass es nicht nur die Fußsoldaten waren, die die Bürger Jericho City bedrohten. Ein Monster in Menschenform dessen Körper nur aus Muskeln zu bestehen schien und einen Tintenfischkopf mit Tentakeln hatte, führte eine Horde Schattenkrieger an. Mit seinen Tentakeln umschlang es die schreiend davon rennenden Menschen und entzog ihnen ihre Energie, bis sie zu Staub zerfielen.
„Spürt die Macht von Kalmor!“, rief es lachend aus. Seine Stimme hörte sich an als ob er unter Wasser sprechen würde.
„Gott ist der hässlich und ganz nebenbei hasse ich Fisch!“, rief der gelbe Ranger angewidert.
„Das spielt jetzt keine Rolle, sieh nur was er mit den Menschen macht! Wir müssen ihn aufhalten!“, meinte Robert eilig.
„Hast Recht, dann kann ich endlich mal die Teile hier ausprobieren!“, sagte Jordan und zeigte dabei auf ihre Klingen an den Armen, die bisher nur zur Verteidigung dienten.
„Sonnenklinge aktivieren!“, rief sie, worauf den Klingen nach vorne klappten und zu zwei Schwertern wuchsen, „Hey du! Gleich bist du nur noch ein Haufen Kalamari!“
Der gelbe Ranger stürmte sofort auf Kalmor zu und durchtrennte dabei mit den Sonnenklingen die Schattenkrieger die ihr den Weg versperren wollten.
Die schreckt wirklich vor nichts zurück, dachte sich Robert.
„Sonnenklingen aktivieren!“, rief nun auch der rote Ranger und rannte auf das Monster zu.
Jordan war inzwischen bei Kalmor angelangt und durchtrennte seine Tentakeln, mit denen er den gelben Ranger zu umschlingen versuchte.
„Glaubst du wirklich das mich das aufhalten könnte?“, erfreute sich die Bestie über Jordan´s nutzlose Attacken. Seine Tentakeln wuchsen einfach wieder nach.
„Ahh, wie krank ist das denn!“, fluchte Jordan. Plötzlich wurde sie umschlungen, aber das Monster saugte ihr keine Energie ab sondern jagte Energiestöße in ihren Körper. Vor Schmerzen schreiend versuchte sich Jordan zu befreien, war jedoch zu schwach. Kalmor lachte dreckig.
Robert der dies bemerkte, erledigte schnell noch den letzten Schattenkrieger und rannte zu seiner Freundin. Er sprang auf das Monster zu und durchtrennte die Tentakeln, die Jordan festhielten. Erschöpft sank sie zu Boden. Der rote Ranger verpasste der Kreatur einen Tritt gegen die Brust, worauf hin es zurückgeschleudert wurde.
„Geht´s wieder?“, fragte er seine Kollegin besorgt und half ihr wieder auf die Beine.
„Klar doch! Das bekommt der wieder zurück!“, meinte sie wütend.
„Hahahaha! Denkst du das wirklich? Dann zeig es mir doch!“, forderte Kalmor sie auf. Dann richtete er all seine Tentakel auf die Rangers und feuerte mit ihnen Energiestrahlen auf sie. Weißer Rauch und Funken sprühten nun aus den Anzügen der Rangers, die verwundet zu Boden gingen.
„OK, dafür ramme ich ihn jetzt ungespitzt in den Boden und zwar mit dem Kopf voraus!“, schrie Jordan wütend und erhob sich mühsam vom Boden.
„Jordan nein, lass es!“, versuchte Robert sie aufzuhalten, „Wir brauchen Chris, sonst wird das doch nichts!“
„Ach was, den packen wir doch wohl allein!“, rief sie und stürmte bereits wieder auf Kalmor zu. Diesmal zog sie ihre Laserpistole und feuerte auf die Bestie. Doch das Monster absorbierte nur die Energie der Schüsse und wurde dadurch stärker.
„Jämmerlich!“, höhnte er und rannte auf den gelben Ranger zu. Mit seinen Tentakeln packte er sie und schleuderte sie auf Robert der gerade wieder aufgestanden war. Zusammen krachten sie in die nächste Hauswand.
„Hier verschwende ich doch nur meine Zeit! Kommt erst wieder zu mir, wenn ihr euren blauen Freund dabei habt!“, rief Kalmor und verschwand in schwarzem Nebel.
Mühsam befreiten sich die zwei geschlagenen Rangers aus der Hauswand. Ihre Anzüge hatten die beiden zum Glück gut geschützt, sonst stünden sie jetzt wahrscheinlich nicht mehr auf den Beinen.
„Den packen wir alleine hast du gesagt. Dazu brauchen wir Chris nicht hast du gesagt. Und was sagst du jetzt?“, wollte Robert wissen. Er klang sichtlich erschöpft.
„Na gut, du hattest Recht. Ich schätze deswegen bist du auch der Anführer.“, gab Jordan sich geschlagen.
„Wir sollten vielleicht mal mit Prinzessin Kala reden. Chris scheint ernste Probleme mit der Verwandlung zu haben und nur zu zweit sind wir machtlos.“, überlegte Robert.
„Dann los, lass uns Chris einsammeln!“, drängte Jordan.

Gerade als die Rangers verschwanden, tauchten zwei Reporter der JNC auf. In einem Senderwagen kamen Logan Baker und Sophie Brown angeschossen. Schnell stiegen sie aus und bereiteten alles für einen Live-Bericht vor. Sophie schulterte die große Kamera und Logan lief auf die verwüstete Straße. Die beiden wurden von ihrem Boss extra dazu beauftragt über alle Kämpfe der Power Rangers Bericht zu erstatten, nachdem sie ihm ein Band vom Kampf gegen die Generäle vorgezeigt hatten.

Chris war mit den anderen gekommen und nun standen sie im Sonnentempel Prinzessin Kala gegenüber die ein besorgtes Gesicht machte. Die Rangers konnten den Kampf nur gewinnen wenn sie zu dritt als Team kämpften, doch offensichtlich hatte der blaue Ranger Probleme mit der Verwandlung.
„Es tut mir wirklich leid, dass ich euch alle enttäusche und im Stich lasse.“, erklärte Chris mit leiser und gequälter Stimme, dann wurde er lauter, „Aber ich kann das einfach nicht mehr! Wieder und wieder muss ich sie sterben sehen, es fühlt sich so an als ob ich ständig sterben würde! Ich ertrag es einfach nicht mehr! Von mir aus löse ich mich dann in Nichts auf wenn ich gegen einen dieser Brüder kämpfen muss, aber bitte macht das es aufhört!“ Bei den letzten Worten nahm seine Stimme einen flehenden Klang an. Er schien am Ende seiner Kräfte zu sein.
„Bitte, macht das es aufhört.“, flüsterte er dann und sank auf die Knie. Die letzten Kämpfe hatten ihm alles abverlangt, er tat kaum noch ein Auge zu.
„Jetzt hör mal zu! Wir werden dich auf keinen Fall einfach so sterben lassen! Du kannst diesen Minos oder wie er heißt besiegen! Du wurdest nicht auserwählt um aufzugeben, sondern weil du der Richtige für diesen Job bist!“, versuchte Jordan ihn beruhigen und ihm neuen Mut einzuflößen.
Die Prinzessin wusste nicht so Recht was sie tun sollte. Sie konnte den blauen Ranger nicht einfach zum kämpfen zwingen, sie konnte die anderen aber auch nicht auf ein Selbstmordkommando schicken.
„Ich denke euer Anführer kann am besten entscheiden wie es weitergehen soll.“, meinte Kala.
„Aber hier gibt es doch unmöglich eine richtige Antwort. Ich jedenfalls sehe da keine. Wieso also hat man mich zum Anführer erwählt?“, fragte Robert die Prinzessin.
„Weil du nach Meinung der alten Krieger ein Anführer bist. Du wirst eine Antwort auf euer Problem finden und dann wissen was zu tun ist!“, meinte Kala zu ihm.
Schweigend dachte Robert über ihre Worte nach.
„Also gut, ich werde beweisen das ich es würdig bin ein Anführer zu sein. Ich werde herausfinden was das Beste für mein Team ist!“, meinte Robert und blickte zu seinem Freund hinunter der nur geradeaus zu starren schien, „Und in diesem Fall denke ich, dass wir zuerst an das Wohl von Chris denken sollten!“ Dann wandte er sich an Jordan und sprach weiter: „Du hast gesagt das wir auch zu zweit gewinnen können, also lass uns das in die Tat umsetzen!“
„Ich hör wohl nicht recht?! Du warst doch der Ansicht, dass wir Chris brauchen!“, rief sie leicht verärgert. Aufgeregt tippte sie mit einem Fuß auf und ab.
„Rangers, ich denke es wird Zeit das ihr mehr über eure Fähigkeiten erfahrt. In euch steckt noch viel mehr, ihr habt es nur noch nicht entdeckt. Wenn ihr aufrichtig an eure Stärke glaubt, dann könnt ihr die Kreatur auch zu zweit schlagen!“, meinte Kala in die angespannte Runde.
„Noch mehr Fähigkeiten?“, fragte Jordan überrascht.
Ich dachte mehr geht nicht mehr! Wir sind doch schon aufgepowert, dachte sie sich.
„Das ist doch was!“, rief Robert erfreut und war plötzlich zuversichtlicher, „Damit sollten wir den Fisch kleinkriegen!“
„Ich bin stolz auf dich Robert, du scheinst die richtige Antwort für euer Problem gefunden zu haben!“, sagte die Prinzessin erfreut.
Chris war immer noch auf den Knien und starrte scheinbar ins Leere, er rührte sich nicht.
„Geht jetzt Rangers und findet das Monster, ich kümmere mich solange um Chris!“, rief die Prinzessin nun.

Der rote und der gelbe Ranger tauchten nun wieder in Jericho City auf. Die beiden erschienen am gleichen Ort wo zuvor noch der Kampf stattgefunden hatte. Die Reporter hatten sich inzwischen wieder verzogen.
„Und du glaubst wirklich das der hier einfach so auftaucht?“, fragte Jordan ungläubig.
„Wieso nicht? Er sagte doch das er wieder kommt wenn wir es mit ihm aufnehmen könnten.“, antwortete Robert ihr.
Und tatsächlich hatte Robert Recht. Kalmor erschien und begrüßte die Rangers mit einem dreckigen Lachen.
„Ich sagte doch ihr solltet euren blauen Freund mitbringen! Aber wer nicht hören will der muss halt fühlen! Nun werde ich nicht mehr so gnädig sein!“, spottet das Ungetüm.
„Halt lieber die Klappe und kämpfe! Wird Zeit das du verschwindest!“, rief der rote Ranger aufgebracht.
„Hahahaha! Wenn ihr es nicht anders wollt, dann macht euch auf euer Ende gefasst!“, rief ihnen Kalmor entgegen. Ohne weiter abzuwarten lud Kalmor seine Tentakeln mit Energie auf und feuerte diese auf die Rangers. Die Attacke kam zu schnell als das die Rangers hätten reagieren können und so wurden sie hart getroffen und einige Meter durch die Luft geworfen. Unsanft landeten sie auf dem Boden.
„Das fängt schon wieder gut an! Ich hoffe du weißt was du tust!“, sagte Jordan. Beide hatten sich wieder aufgerichtet.
„Ich hoffe es auch!“, meinte Robert und aktivierte dann seine Waffe, „Drachenschwert!“
Mit seinem Schwert in der Hand rannte er auf die Bestie zu, die ihm Energiebälle entgegen schleuderte. Geschickt lenkte er diese mit seiner Waffe ab und erreichte schließlich Kalmor. Dieser griff mit seinen Tentakeln an. Der rote Licht Ranger wehrte sich mit seinem Schwert und durchtrennte die Tintenfischarme bevor sie ihn verletzten konnten, doch sie wuchsen sofort wieder nach.
„Leviespeer!“, rief der gelbe Ranger. Jordan stürmte ebenfalls auf das Monster zu. Kurz vor Kalmor benutzte sie ihren Speer und stieß sich mit ihm vom Boden wie ein Stabhochspringer ab. Aber in der Luft wurde sie von einem Tentakel gepackt und wieder mit Energie gelähmt.
„Ahh, Robert!“, rief sie um Hilfe.
Schnell schnitt Robert den Tentakel ab und Jordan landete auf dem Boden. Ihr Anzug qualmte. Robert ging langsam die Kraft aus und so schaffte es Kalmor auch ihn zu packen und versetzte dem roten Ranger Energiestöße. Vor Schmerzen schrie er auf. Schnell verpasste Jordan dem Monster ein paar Schläge mit ihrem Levispeer. Es folgten weitere Angriffe der Rangers, doch Kalmor verteidigte sich erfolgreich mit seinen Tentakeln. Die Ranger ermüdeten immer mehr und wurden erneut durch die Luft geworfen. Erschöpft standen sie wieder auf.
„Wird´s nicht langsam mal Zeit unsere neuen Fähigkeiten zu testen?“, fragte Jordan angeschlagen.
„Ich warte bloß noch auf dich.“, versuchte Robert zu scherzen.
Beide konzentrierten sich nun auf ihre inneren Kräfte. In ihren Köpfen sahen sie nun Bilder von mächtigen Attacken und plötzlich wussten sie was zu tun war.
Flammenstoß aktivieren!“, rief der rote Ranger und berührte dabei am Morpher seinen Kristall. Daraufhin gingen von seinem Morpher Flammen aus die seinen ganzen Körper und auch sein Drachenschwert einhüllten. Er schwang sein Schwert in Richtung des Monsters und dabei entflammte auch eine Bahn die bei Kalmor endete. Robert sprang auf die Feuerbahn und surfte auf ihr dem Monster entgegen. Er holte mit seinem brennenden Schwert aus, verpasste Kalmor einen tiefen Schnitt auf seiner Brust und kam hinter dem Ungeheuer wieder zum stehen. Die Flammen verschwanden wieder. Kalmor schrie schmerzerfüllt auf und aus seiner Brust schossen Funken und weißer Rauch. Bevor er sich wieder erholen konnte, griff auch Jordan an.
Schlangenattacke aktivieren!“, rief sie. Hinter ihr erschien nun ihr Leviathanzord in kleinerer Größe. Jordan sprang in die Luft und hielt den Levispeer nach vorn gerichtet. Aus dem Maul des Leviathans schoss nun ein Wasserstrahl der Jordan waagerecht nach vorn schleuderte. Mit dem Speer voraus traf sie Kalmor und riss eine Wunde in dessen Kopf. Sie landete neben Robert. Aus dem Kopf der Kreatur schoss Tinte und es schrie wieder gequält auf.
„Igitt, pass auf wo du hinspritzt!“, rief Jordan angewidert.
„Das wär geschafft!“, freute sich Robert.
Doch er freute sich zu früh, denn Kalmor erholte sich wieder und sagte: „Nicht schlecht, aber bei weitem nicht genug, Schattenkrieger erscheint!“
Daraufhin erschien eine Horde schwarz gekleideter Krieger.
„Oh ja, ich würde das auch „erledigt“ nennen!“, meinte Jordan sarkastisch. Die Rangers stürmten wider ins Gefecht und versuchten sich einen Weg durch die Schattenkrieger zu bahnen.

Christian und Prinzessin Kala beobachteten den Kampf durch das Wasserbecken. Die Prinzessin sorgte sich immer mehr um ihre Rangers. Wie sollten sie das nur ohne Chris´ Hilfe schaffen?
„Ich weiß, dass es dir schwer fällt dich zu verwandeln. Doch siehst du nicht das deine Freunde deine Hilfe brauchen? Ohne dich können sie dieses Ungetüm und seine Armee von Schattenkriegern nicht bezwingen!“, versuchte Kala den blauen Ranger klar zu machen.
„Es tut mir leid. Ich kann nicht.“, meinte Chris stockend, „Es macht mir Angst.“ Den letzten Satz flüsterte er.
„Aber du kannst diese Angst überwinden! Tue es deinen Freunden zuliebe! Sie vertrauen auf dich, sie wissen das du sie nicht im Stich lassen wirst!“, redete die Prinzessin weiter. Sie musste Chris einfach dazu bringen seinen Freunden zu helfen.
Wortlos starrte Chris weiter ins Becken und sah den Kampf mit an. Die zwei Rangers mussten immer mehr Schläge seitens der Schattenkrieger einstecken, die einfach nicht weniger werden wollten.
Jetzt komm schon, sie brauchen dich! Dieses eine Mal wirst du es doch wohl noch schaffen können! Verwandele dich einfach und denk nicht drüber nach!, versuchte Chris sich in Gedanken einzureden.
Er atmete tief durch und sagte dann: „Ich werde es schaffen, ich kann ihnen helfen!“ Er klang fest entschlossen. Mit neuer Kraft richtete sich der junge Mann auf und ließ seinen Verwandler erscheinen.
Sunlight Power Up!“, rief er. Augenblicklich stand er in seinem blauen Anzug da. Er versuchte die Erinnerungen zu verdrängen und sich auf seine Freunde zu konzentrieren. Dann ließ er sich von hellem Licht einhüllen und teleportierte sich zum Ort des Kampfes.
„Lasst meine Freunde in Ruhe! Wenn ihr kämpfen wollt, dann kommt zu mir!“, schrie er seine Gegner an. Der blaue Ranger konzentrierte sich auf seine innere Stärke und wusste nun ebenfalls um seine neue Attacke Bescheid.
„Chris!“, riefen seine Freunde fast gleichzeitig.
Energiewirbel!“, rief er laut und daraufhin erschienen auf seinem Rücken Greifenschwingen.
„Freunde, geht mir aus der Schusslinie!“, sagte er zu Robert und Jordan, die sofort verschwanden. Sie ahnten schon was jetzt kommen würde.
Chris breitete seine Flügel aus und fing an mit ihnen zu schlagen. Die Schwingen luden sich mit blauer Energie auf und schleuderten diese wie eine Windböe auf die Schattenkrieger und auch auf Kalmor der inmitten seiner Soldaten stand. Die dunklen Krieger hatten keine Chance und lösten sich sofort in schwarzem Rauch auf. Aus dem Körper der Bestie schossen Funken und wütend schrie sie auf.
„Das kann mich auch nicht aufhalten, ich bin unbesiegbar!“, schrie Kalmor erzürnt.
„Ach ja? Dann pass mal gut auf!“, entgegnete Chris.
„Greifenaxt aktivieren!“, rief der blaue Ranger und rannte auf das Monster zu. Seine Flügel waren wieder verschwunden. Kalmor schlug mit seinen Tentakeln nach Chris, doch dieser wehrte die Angriffe mit seiner Axt ab. Als er das Monster erreichte zog er mehrere Mal seine Waffe über dessen Brust. Funken sprühten aus den Wunden. Benommen von der gelungenen Attacke wich Kalmor ein paar Schritte zurück. Noch bevor er sich erholen konnte schlug Chris mit der Greifenaxt auf dessen Kopf und spaltete ihn endgültig. Dann trennte er den gespaltenen Kopf vom Körper. Es waren keine Schreie zu hören, Kalmor explodierte und seine Brocken regneten auf die Straße. Dort wo die Kreatur gerade noch gestanden hatte war nur noch ein großer, schwarzer Tintenfleck.
„Chris! Du hast es geschafft!“, jubelte Jordan, „Einfach unglaublich, wie du den Fischkopf zerlegt hast!“
„Ich wusste doch, dass wir uns auf dich verlassen können!“, meinte Robert erleichtert.
„Seid mir nicht böse, OK? Aber ich hatte wirklich Angst mich wieder verwandeln zu müssen. Und es tut mir wirklich leid, dass ich euch anfangs im Stich gelassen habe, aber bitte versteht mich und glaubt mir, dass ich mein Bestes geben werde um diese Angst in den Griff zu bekommen!“, erklärte Chris seinen Freunden. Dann teleportierten sie sich wieder weg.

In der Höhle der Schatten war die Stimmung düsterer als sonst. Verärgert über die erneute Niederlage standen die Brüder sowie die Generäle am Beckenrand.
„Soviel dazu! Offensichtlich haben wir den blauen Krieger unterschätzt!“, stellte Morpheus zornig fest. Seine Stimme war ein wütendes Fauchen.
„Er wird trotzdem fallen, sowie die anderen auch!“, knurrte Minos entschlossen.
„Meister, wenn ich fragen darf, aber wollt ihr Kalmor nicht wieder erwecken und seine volle Größe nutzen?“, fragte Mantikes erwartungsvoll.
„Und unsere Kräfte verschwenden nur um in erneut versagen zu sehen? Das ist er uns nicht wert!“, sagte Mal´akh abwertend.
„Aber natürlich Meister, verzeiht!“, entschuldigte sich Mantikes und verbeugte sich.
Stille breitet sich in der Höhle aus.

Ende

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4. Dez 2011, 19:47
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Beitrag Re: Power Rangers Alliance of Light
Episode 4

Der Anführer

Die Zeit vergeht. Irgendwie. Je nachdem wie viel man zu tun hat. Chris hatte im Moment nichts zu tun, was zum einen hieß das er nicht kämpfen musste und zum anderen das er keinen Arbeitsauftrag hatte. Es war neun Uhr morgens und er saß zusammen mit seinem Freund Robert im „Coffee and more“ und frühstückte. Chris hatte seinen Laptop dabei und suchte nach einen Job für einen IT- Spezialisten. Jordan kam gerade von der Theke und setzte sich zu ihren Freunden um die Frühnachrichten mit zu verfolgen. Es war wieder ein Bericht von Logan Baker über die Power Rangers.
„Der scheint uns wirklich auf den Fersen zu kleben.“, meinte Robert nach einer Weile.
„Ist halt sein Job.“, entgegnete ihm Chris gelangweilt.
Jordan bemerkte gerade das neue Kundschaft kam und musste grinsen, als sie sah wer es war.
„Wenn man vom Teufel spricht! Jungs, seht mal!“, sagte sie auffordernd.
Die beiden drehten ihre Köpfe und sahen zu ihrer Verwunderung Logan Baker mitsamt seiner Kamerafrau.
„Sag bloß er weiß jetzt wer wir sind?!“, meinte Robert erstaunt.
Jordan stand auf und ging auf die neuen Kunden zu und begrüßte sie: „Hi, guten Morgen und willkommen im „Coffee and more“! Sie sind Logan Baker! Was kann ich für Sie tun?“
„Nen großen Cappucino und zwei Schokodonughts wären nett!“, meinte Logan und freute sich schon auf sein Frühstück.
„Wow, dieses Mal gar kein Speckhörnchen? Ich bin beeindruckt!“, sagte Sophie grinsend.
„Und was darf´s für Sie sein?“, fragte Jordan an Sophie gewandt.
„Einfach nur nen starken Kaffee, äh schwarz bitte!“, antwortet sie.
„Alles klar, kommt sofort!“, sagte Jordan und ging in Richtung Theke, um der Bestellung nachzukommen.

In der dunklen Höhle der Brüder war die Stimmung nicht so gelassen. Morpheus und Minos überlegten welches Monster wohl stark genug wäre, um die Power Rangers zu besiegen. Calypso hatte man seit zwei Tagen nicht mehr gesehen und auch Mal´akh schien andere Sorgen zu haben. Er verbrachte die meiste Zeit in einer Art Archiv. Er studierte alte Aufzeichnungen und überlegte, was er als nächstes zu tun hatte. Irgendetwas schien ihn von seinen beiden Brüdern zu unterscheiden. Dann ließ sich die Schattengenerälin Calypso endlich wieder blicken. Stolz schritt sie auf ihre Herren zu und verbeugte sich.
„Meine Gebieter! Ich habe eine Möglichkeit gefunden um diese Lichtkrieger, die Power Rangers zu erledigen. Es war eine gute Idee, Kalmor nicht zu neuem und viel mächtigeren Leben zu erwecken, denn seine Überreste hatten noch alle Energie gespeichert, die er den Menschen abgesaugt hatte. Ich habe mir ein Schwert aus der Waffenkammer besorgt und es Kalmors Energie absorbieren lassen!“, erklärte sie und hielt ihre Hände nach vorne wo Blitze herausschossen und ein Schwert erschien, „Hier, diese mächtige Waffe wird euch gute Dienste leisten meine Gebieter!“
Erfreut nahm Morpheus das Schwert entgegen und betrachtete es. Er spürte die Stärke die von ihm ausging. „Wirklich ausgezeichnet! Und in den Händen eines unserer dunklen Geschöpfe wird es seine volle Kraft entfalten und diese Rangers in Stücke reißen!“, zischte Morpheus zufrieden.
„Wir sollten unser Haimonster auf die Rangers hetzen! Reikor war Kalmors damaliger Verbündeter und wird dementsprechend zornig auf seine Mörder reagieren. Und zusammen mit diesem Schwert wird er sie für uns vernichten!“, hörten die Anwesenden plötzlich Mal´akh sagen, der den Raum betrat. Er gesellte sich zu seinen beiden Brüdern und wandte sich dann an Calypso: „Du hast gute Arbeit bei dieser Waffe geleistet. Sei dir meiner Anerkennung gewiss!“, sagte er zu mit dunkler Stimme.
„Ich danke euch, Meister Mal´akh!“, sagte sie und verbeugte sich.
Dann erschien auch Mantikes um den neuen Plan mitzuverfolgen. Die drei Brüder begaben sich nun zum Becken, das gefüllt mit den Seelen gefallener Kreaturen war, legten ihre Hände mit den Ringen übereinander und beschworen das Haimonster Reikor. Die Seele des Monster schwebte nun aus dem Loch und materialisierte sich. Es war ein Hai, der Ähnlichkeit mit einem Menschen hatte. Er war dunkelgrau, hatte auf dem Kopf eine dreieckige Flosse, seine Hände und Füße hatten lange scharfe Krallen und er trug einen schwarzen Umhang mit Kapuze. Morpheus überreichte ihm das Schwert und erklärte, was er zu tun hatte. Als er erfuhr, dass Kalmor endgültig vernichtet sei, stieß er einen wütenden Schrei aus und machte sich sogleich auf den Weg.

Die Rangers waren immer noch im Café. Jordan bediente zusammen mit ihrem Kollegen John die Kunden während Robert bei Chris saß, der immer noch nach einem neuen Auftrag suchte.
„Erledigt!“, rief Chris zufrieden, nachdem er weitere zehn Minuten auf seinem Laptop herum getippt hatte.
„Du hast was Passendes gefunden?“, hakte Robert nach und warf einen Blick auf den Laptop.
„Und nebenbei auch gleich per E-Mail beworben, so wie es gewünscht wurde.“, antwortete Chris.
„Cool, das heißt einfach zurück lehnen und abwarten.“, meinte Robert zufrieden. Doch dann wurden plötzlich ihre Armbänder heiß, was hieß das es neuen Ärger gab und damit waren Roberts Pläne für den heutigen Tag dann erledigt. Chris atmete scharf ein. Auf seinem Gesicht konnte man einen Schrecken erkennen. Jordan kam schon zu den beiden und gemeinsam beugten sie sich über Roberts Armband, damit sie von Prinzessin Kala erfahren konnten was los war.
„Rangers, ein neues Monster ist zusammen mit einer Horde Schattenkriegern in dem Park in eurer Nähe aufgetaucht. Ihr müsst es aufhalten bevor es Schaden anrichten kann!“, hörten sie Kalas aufgebrachte Stimme erklären.
„Was denn, bei dem Wetter? Es schüttet draußen wie aus Eimern und trotzdem tauchen diese Dunkelmänner auf. Na das kann ja lustig werden!“, meinte Jordan mit einem Blick nach draußen.
„Verstanden, wir kümmern uns drum!“, antwortete Robert und die drei setzten sich in Bewegung.
„Wartet mal Jungs!“, hielt Jordan ihre Freunde auf und suchte ihren Kollegen John und rief zu ihm rüber: „Hey John, kannst du mal kurz für mich übernehmen? Ich hab was wichtiges zu erledigen!“
„Schon wieder, willst du mir nicht mal sagen wo du immer hin musst?“, fragte John verwundert.
Als Jordan sich eine Antwort überlegen wollte, seufzte er kurz und sagte dann: „Also schön, aber nur weil du es bist!“
Die drei Rangers liefen wieder zum Hinterausgang des Cafés um sich zu verwandeln. Robert bedachte Chris mit einem Blick und sagte: „Bist du bereit dazu?“
„Muss ich doch irgendwie, oder?“, war seine Antwort. Robert nickte kurz dann verwandelten die Rangers ihre Armbänder in handschuhartige Morpher.
Sunlight Power Up!“, riefen sie gemeinsam und verwandelten sich in die Ranger des Lichtes. Robert und Jordan waren sofort bei der Sache doch Chris zögerte noch kurz, dann aber riss er sich zusammen und die drei Rangers ließen sich von hellem Licht einhüllen und teleportierten sich in den Park.
Man sollte eigentlich meinen, dass der Park bei solch schlechtem Wetter menschenleer wäre doch selbst bei strömenden Regen spazierten die Bürger von Jericho City durch das schöne Grün.
Reikor genoss sein neues Leben. Er ließ seine Schattenkrieger die Charaktere der Menschen beeinflussen, die sich dann gegenseitig fertig machten. Er selbst riss den Siegern dann die Köpfe ab und stärkte sich mit ihrem Blut.
Als die Rangers eintrafen und dies sahen, packte sie die Wut. Wie konnte man nur so grausam sein, selbst als Monster?
Robert zog schnell seine Laserpistole und feuerte auf die Bestie und brüllte sie an: „Hör sofort auf damit du Monster! Lass die Leute in Ruhe und kämpfe stattdessen mit uns!“
„Hahaha, wenn das nicht Kalmors Mörder sind! Auf euch hab ich schon gewartet! Jetzt werdet ihr dafür bestraft werden, was ihr meinem Verbündeten angetan habt!“, schwor er. Sein Gesicht war zu einer grässlichen Grimasse verzerrt und Blut tropfte von seinen gelben Reißzähnen. „Schattenkrieger, ergreift sie!“, befahl er seinen Gehilfen, die sogleich auf die Rangers zu stürmten.
„Los, holt sie euch!“, meinte der rote Ranger, der mit seiner Laserpistole auf die dunklen Gestalten zu rannte. Im Lauf feuerte er auf seine Gegner und einer nach dem anderen fielen sie zu Boden.
„Hey, lass uns auch noch ein paar übrig!“, rief Jordan ihm nach und aktivierte ihre Sonnenklingen an den Handgelenken. Mit den beiden Klingen bewaffnet rannte der gelbe Ranger in eine Gruppe Schattenkrieger und durchtrennte sie. Chris tat es ihr gleich und aktivierte ebenfalls die Sonnenklingen. Robert sprang in die Luft um von den Krieger nicht erwischt zu werden und feuerte Lasersalven auf die Fußsoldaten. Chris und Jordan rannten durch die gegnerischen Reihen, wichen den Schlägen und Tritten aus und durchtrennten was das Zeug hielt. Die Rangers hatten inzwischen genug Erfahrung mit den Schattenkriegern und konnten sie problemlos beseitigen. Doch der schwierige Teil wartete noch auf sie.

Inzwischen hatten auch Logan und Sophie Wind von der Sache bekommen, denn schließlich saßen sie noch im Café, das in der Nähe des Parks war und sahen das Leuchten von Laserschüssen. Schnell gingen sie in den Park und suchten sich einen sicheren Platz, von wo aus sie alles filmen konnten.
„Schon beim Aufstehen heute Morgen hatte ich das Gefühl, dass das ein richtig guter Tag wird!“, sagte Logan aufgeregt und schaute sich die Szenerie an die sich ihm bot.
„Verdammt Logan, ich hoffe ich bin nicht auf Drogen und fantasierst das Ganze nur! Und wenn doch, dann weck´ mich nicht!“, meinte Sophie, völlig aus dem Häuschen.
Mehr Glück wie Verstand, dass muss es sein!, dachte sie.

Chris erledigte gerade den letzten Schattenkrieger und wandte sich dann zu der Bestie.
„Und jetzt zu dir, du Monster!“, rief Chris und aktivierte seine Greifenaxt, mit der er sogleich auf Reikor los ging. Doch das Haimonster schob seinen schwarzen Umhang beiseite und zog ein langes, silbernes Schwert aus einem Schaft, den es um die Hüfte trug. Der blaue Ranger holte mit seiner Axt aus und wollte zuschlagen, doch Reikor blockte mit seinem Schwert die Attacke ab, stieß die Axt von sich weg und zog mit seiner Waffe quer über die Brust seines Angreifers. Das Schwert hatte eine besondere Fähigkeit, sobald es mit Chris in Berührung kam setzte es Energie frei und verstärkte so die Attacke. Vor Schmerzen schreiend ging Chris in die Knie. Reikor verpasste ihm einen harten Fußtritt gegen den Kopf und der blaue Ranger fiel zu Boden. Das Haimonster setzte weitere Schwerthiebe hinterher. Der Anzug des blauen Rangers sprühte Funken. Chris hatte nicht mehr die Kraft um aufzustehen.
Jordan war schon auf dem Weg und rannte sofort auf das Haimonster zu, bevor es Chris noch mehr Schaden zufügen konnte.
„Und mir hat man gesagt ihr wärt würdige Gegner! Ihr seid nichts!“, spottete Reikor. Gerade wollte er mit dem Schwert ausholen um dem blauen Ranger den Kopf abzutrennen, wurde jedoch vom gelben Ranger daran gehindert. Mit ihren Sonnenklingen blockte sie den für Chris tödlichen Schlag ab und verpasste dem Monster einen harten Tritt in die Magengrube, das ein paar Schritte zurückwich.
„Wenn du zu meinem Freund willst, dann musst du erst mal an mir vorbei, Fischfratze!“, meinte Jordan wütend.
„Mit Vergnügen!“, grinste Reikor sie an holte mit seinem Schwert aus. Jordan kreuzte ihre Klingen um erneut einen Schwerthieb abzuwehren, doch diesmal versetzte auch ihr die Berührung mit dem Schwert einen Energiestoß, der durch ihre Waffen in ihren Körper drang, Widerwillig musste sie die Verbindung lösen und ging ein paar Schritte zurück.
In diesem Augenblick tauchte Robert auf feuerte mit seiner Laserpistole auf Reikor. Er traf ihn am Kopf, doch außer das das Monster wütend aufschrie und einige Reißzähne verlor, passierte nichts.
„Erbärmlich, von dem Anführer hätte ich mehr erwartet!“, schrie Reikor wütend. Er riss sein Maul auf und schoss einige seiner scharfen Zähne auf Robert. Dieser wurde hart von ihnen getroffen, dort wo die Zähne in trafen sprühten Funken aus seinem Anzug und es gab kleine Explosionen. Die Kreatur grinste und man sah, wie seine Zähne nach wuchsen, wie bei richtigen Hai, nur sehr viel schneller.
Dann griff Jordan wieder ein. Mit den Sonnenklingen ging sie auf Reikor los. Während sie mit der rechten Klinge die Schwerthiebe das Monster abwehrte, versuchte sie gleichzeitig mit der Linken ihn zu treffen. Doch jede Berührung mit Reikor mächtiger Waffe jagte ihr Energie durch ihren Körper. Es dauerte nicht lange und ihr schwanden die Kräfte, ihre Glieder fühlten sich wie Blei an und sie wurde langsamer. Immer mehr Schläge musste sie einstecken, bis sie schließlich neben Chris erschöpft zu Boden sank.
„Zwei sind am Boden und der Letzte wird gleich folgen!“, sagte Reikor erfreut vor sich hin und lachte dreckig.
„Robert!“, stöhnte Jordan erledigt. Sie drehte ihren Kopf zu Chris der sich nicht mehr rührte.
„Haltet durch, ich werde nicht zulassen das er euch was antut!“, rief Robert entschlossen. Er hatte sich von der letzten Attacke wieder einigermaßen erholt. Der rote Ranger wandte sich an Reikor und sprach: „Du willst meine Freunde töten, dann musst du erst mich besiegen! Komm her und zeig mir was du drauf hast!“
„Hahaha, wie du willst!“, zischte das fischige Ungetüm amüsiert.
„Drachenschwert!“, rief der rote Ranger seine Waffe herbei.
Die beiden Kontrahenten gingen aufeinander los und ein heftiger Schwertkampf entbrannte. Wie schon bei Jordan zuvor verursachte jede Berührung mit Reikors Schwert einen Schock.
Es dauerte nicht lange bis auch Robert erschöpft neben seinen Freunden auf dem Boden lag. Der strömende Regen prasselte auf die entkräfteten Power Rangers. Die beiden Reporter der JNC beobachteten voller Schrecken das Geschehen. Filmten sie gerade tatsächlich das Ende der Power Rangers?
Robert versuchte sich wieder aufzurichten, doch welchen Sinn hätte es? Wie sollte er sich gegen diese Kreatur behaupten? Er würde doch nur wieder zu Boden gehen.
Nein, so wird es nicht mit uns enden! Es muss eine Möglichkeit geben dieses Monster zu besiegen! Nur wie? Komm schon, denk nach Robert!, dachte er.
Plötzlich kam die Sonne zum Vorschein durch die Wolkendecke. Sie ließ den Verwandler des roten Rangers erstrahlen und mit einem Mal erkannte Robert, was er zu tun hatte.
Reikor schritt auf ihn und seine Freunde zu um sie endgültig zu erledigen.
„Hahaha, der große Anführer! Selbst du lässt nach deinen Worten keine Taten folgen. Zuerst werde ich dein jämmerliches Dasein beenden und dann das deiner Freunde!“, sagte Reikor triumphierend.
Er holte mit seinem Schwert aus um Robert zu töten, doch dieser drehte sich schnell zu Seit und stand auf.
„Los, dann tu es doch! Wie du siehst bin ich unbewaffnet!“, forderte Robert ihn auf.
Chris kam langsam wieder zu Bewusstsein glaubte sich verhört zu haben.
„Nein, nicht!“, rief er laut. Doch Reikor holte bereits aus. Ganz wie von Robert beabsichtigt. Er blockte den Schlag ab indem er mit der rechten Hand, an der sich sein Morpher befand, das Schwert packte.
Ich hoffe nur es klappt, ansonsten sieht´s düster aus, dachte er.
„Spüre meine Macht!“, lachte Reikor finster, sicher das sein Gegner sterben würde. Aber Robert spürte...nichts. Sein Morpher absorbierte die gesamte Energie die das Schwert ausstrahlte. Der rote Kristall auf seinem Verwandler begann zu leuchten. Reikor erhöhte den Druck gegen Robert, der langsam Mühe hatte die Klinge von sich fern zu halten.
„Vergiss es! Als Anführer werde ich mein Team nicht im Stich lassen!“, schrie Robert und hielt dem Druck stand.
„Was zum Teufel tut er da?“, fragte sich Jordan, die sich mittlerweile wieder aufgerichtet hatte und auch Chris auf die Beine half.
Der rote Ranger entzog dem Schwert langsam aber sicher seine ganze Energie. Blitze schossen aus dem Schwert, bis es schließlich zu Staub zerfiel.
Mit einem wütenden Aufschrei rammte Robert seine Finger in die Brust des Monsters und ließ die ganze aufgenommene Energie in seinem Verwandler durch Reikors Körper schießen.
„Ahhh!“, schrie das Haimonster und wurde von der Energie in Stücke gerissen. Von ihm blieben nichts als qualmende Brocken übrig.
„Das war´s!“, jubelte Robert und ging zu seinen Freunden.
„Äh nein, noch nicht! Dreh dich mal um!“, meinte Jordan die sah, wie die Brocken sich wieder vereinigten und einen riesigen Reikor bildeten.
„Zeit für die Zords. Leute!“, sagte Chris.
„Genau, seit ihr bereit?“, fragte Robert die anderen, die ihm zunickten.
Gemeinsam streckten sie ihre Hände aus und riefen: „Wir rufen die Power der alten Geschöpfe!“
Daraufhin erschienen aus einem hellen Licht die drei Zords. Die Rangers sprangen schnell hinein und nahmen die Kampf auf.
„Selbst das wird euch nichts nützen!“, fauchte Reikor wütend.
Als Antwort darauf ließ Chris seinen Greifenzord mit den Flügeln schlagen. Der Windstoß ließ das Monster zurückweichen, die Gelegenheit um die Zords zu verbinden.
Sonnen Biest Megazord, volle Power!“, riefen die Rangers und die drei Zords vereinigten sich.
Die Rangers befanden sich im Kopf des gigantischen Kriegers und steuerten ihn mit ihren Gedanken. Jeder konnte die Gedanken des anderen hören, es war als ob die drei eine einzige Person wären.
„Er hat sein Schwert verloren, dass hier sollte also kein Problem sein.“, meinte Robert.
Sonnensäbel aktivieren!“, riefen sie gemeinsam, woraufhin ein mächtiges Schwert in der rechten Hand des Megazords erschien.
Reikor schoss wieder seine Zähen ab, doch diese konnten dem Megazord nichts anhaben. Er schritt einfach weiter auf das Monster zu. Die Rangers holten mit ihrer Waffe aus, doch Reikor kreuzte seine Arme und blockte den Schlag ab. Der Zord trat daraufhin mit einem Fuß gegen Reikors Beine. der den Halt verlor und nach vorne auf den Megazord stürzte. Die Rangers wichen zur Seite aus und mit einem Schlag auf den Rücken des Monsters prallte es hart auf dem Boden auf. Auf dem Bauch liegend wollte es wieder aufstehen doch der Megarzord trat auf dessen Rücken und hielt es an Ort und Stelle. Dann holte er mit seinem Sonnensäbel aus und trennte Reikors Kopf ab. Sein ganzer Körper explodierte nun. Das Haimonster war endgültig erledigt.
Megazordpower beenden!“, riefen die Rangers und der gewaltige Zord verschwand wieder im Licht.
Jubelnd landeten die Rangers im Park.
„Man Robert, du warst spitze!“, rief Jordan.
„Ja, du scheinst wirklich ein Anführer zu sein!“, meinte Chris.
„Ich hab einfach versucht mein Team zu beschützen.“ erklärte Robert.
„Jetzt sei mal nicht so bescheiden. Chris hat vollkommen Recht!“, erwiderte Jordan.
„Darüber können wir gerne weiter diskutieren, aber lasst uns das woanders machen. Beispielsweise in einem ruhigen Café!“, meinte Robert nun erschöpft und die Rangers verschwanden im Licht.

Logan und Sophie hatten sich glücklicherweise rechtzeitig in Sicherheit gebracht, bevor der Kampf der Giganten los ging und hatten alles auf Band. Sie waren auf den Weg zum Sender um die Aufnahmen vorzuzeigen.
„Zwei spektakuläre Kämpfe der Power Rangers auf Band! Ich sag´s dir Sophie, das gibt den Pulitzer Preis!“, freute sich Logan und konnte es noch immer nicht glauben, wie viel Glück sie doch hatten.
Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen und die Sonne strahlte.

Ende

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8. Dez 2011, 18:55
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Beitrag Re: Power Rangers Alliance of Light
Episode 5

Wahre Freunde Teil 1

Die Rangers hatten wieder einen harten Kampf hinter sich. Um wieder etwas Normalität in ihrem Leben zu haben gingen sie ihren Beschäftigungen nach. Jordan arbeitete weiter im Café, in dem sie sich auch immer mit Chris und Robert traf.
Chris verbrachte ebenfalls seine meiste Zeit im „Coffee and more“ und arbeitete an seinem Laptop während er auf eine Antwort zu seiner Bewerbung wartete. So musste er nicht alleine sein und hatte Gesellschaft.
Robert hingegen trainierte gerne in seiner Freizeit. Das tat er in letzter Zeit öfter, denn bald hatte er genug anderes Zeug zu erledigen. Er wollte es seinem Vater gleich tun und Staatsanwalt werden, um in dieser riesigen Stadt für Recht und Ordnung zu sorgen. Robert hatte sich an der Jericho Staate University eingeschrieben und heute Morgen den Bescheid erhalten, dass er angenommen wurde und ab nächsten Monat dort mit seinem Jurastudium beginnen konnte. Wenn er zu Ende trainiert hatte, würde er ins Café gehen und es seinen Freunden erzählen.

Aber in der Höhle der Schatten braute sich bereits neues Unheil zusammen. Ein weiterer Plan war gescheitert und die Ranger des Lichtes wurden immer stärker. Der Kampf zwischen Minos und dem blauen Ranger rückte auch immer näher. Mal´akh verbrachte immer noch viel Zeit in den Archiven. Morpheus und Minos hingegen ersinnten mit den Generälen neue Pläne um die Rangers zu töten. Natürlich wollten sie wissen was Mal´akh in den Archiven zu suchen hatte und seine Antwort war stets die gleiche: Es würde für sie alle von großem Nutzen sein.
Morpheus und Minos saßen auf ihren Thronen während die Generäle vor ihnen standen.
„Wir müssen sie trennen, dass ist doch wohl klar. Zusammen sind sie mächtig, aber einzeln sind sie schwach!“, überlegte Mantikes laut.
„Und wie willst du das anstellen?“, verlangte Morpheus zu wissen, „Selbst wenn du einen allein angreifst werden die anderen in kürzester Zeit zur Stelle sein!“
„Wieso versuchen wir dann nicht einen von ihnen auf unsere Seite zu ziehen?“, meldete sich Calypso zu Wort, „Das trennt nicht nur das Team, sondern sie müssen auch noch gegen den eigenen Verbündeten kämpfen. Und sobald dieser seine Freunde erledigt hat, töten wir ihn einfach!“
„Ja, das wäre doch perfekt! Gegen einen Freund werden sie nicht kämpfen und das wird ihr Untergang sein. Und nach getaner Arbeit entsorgen wir den Überläufer!“, meinte Mantikes zu dieser hinterhältigen Idee.
„In der Tat nicht schlecht! Dazu müssten wir nur den richtigen Moment abwarten, bis einer von ihnen alleine ist! Wir erlangen die Kontrolle über seinen Willen und setzen ihn für uns ein!“, freute sich Minos über den Plan.
Morpheus erhob sich von seinem Thron und befahl: „Nun gut, so soll es sein! Mantikes, Calypso, ihr haltet euch mit einem Trupp Schattenkrieger bereit! Wir werden inzwischen ein Auge auf die Rangers werfen. Und ein Bote soll Mal´akh in Kenntnis setzen!“
Die Generäle verbeugten sich und sprachen: „Zu Befehl, Meister!“ Dann verschwanden sie.
Mal´akh hatte inzwischen gefunden wonach er die ganze Zeit suchte und dachte bereits über seinen nächsten Schritt nach.

Inzwischen war Robert im Café bei seinen Freunden und erzählte ihnen von seinen Zukunftsplänen.
„Was, Jura? Das ist ein ganz schön harter Brocken Arbeit! Bist du dir da auch wirklich sicher?“, platzte Jordan ungläubig heraus. Die drei saßen an Christians Tisch, der nach wie vor an seinem Laptop hing.
„Natürlich bin ich mir sicher. Ich werde es meinem Vater gleich tun und in seine Fußstapfen treten!“, meinte Robert entschlossen.
„Musst du immer so vorlaut sein, Jordan? Kannst du ihm nicht einfach dazu gratulieren, dass er angenommen wurde?“, meinte Chris zu seiner Freundin und wandte sich dann an Robert, „Glückwunsch, ich bin mir sicher du schaffst das!“
„Verstehe, es ist wegen deinem Vater. Klar freut es mich für dich, dass du angenommen wurdest. Es ist nur weil wir die Zielscheibe von diesen dunklen Gestalten sind. Ich hoffe wirklich du kriegst das alles auf die Reihe.“, sprach Jordan nun leiser und blickte Robert ins Gesicht.
„Ich mach das schon. Kümmert euch nicht drum, ihr habt andere Sorgen.“, sagte Robert und dann grinste er, „Ist doch cool, tagsüber Student und nachts dann ein Superheld der die Welt rettet!“
„Oh man Robert, hast du zu viele Comics gelesen? Das ist nicht lustig sondern es ist die Realität!“, meinte Jordan ernst.
„Das sagst ausgerechnet du, ich dachte ich wäre hier für die ernsten Dinge zuständig.“, sagte Chris herausfordernd.
Jordan funkelte ihn kurz an, besann sich dann aber eines Besseren und meinte: „Denkst du ich kann nicht ernst sein? Dann schau genau hin und sieh wie ich als die Klügere nachgebe und mich wieder meinem Job zuwende!“, sagte Jordan ging in Richtung Theke davon.
Robert starrte ihr hinterher und meinte dann zu seinem Freund: „Die fängt sich schon wieder ein.“
Als Jordan gerade hinter die Theke schritt begegnete sie ihrem Kollegen John, der gerade aus der Küche kam.
„Hey Kollegin, wieso das mürrische Gesicht? Streit mit deinen Freunden gehabt?“, fragte er gut gelaunt.
„Ach was, nein. Ich sollte vielleicht nicht immer so schnell eingeschnappt sein.“, hellte sich ihre Miene etwas auf.
„Ich weiß was die auf andere Gedanken bringt. Wie wär´s wenn wir zwei heut Abend was unternehmen? Ins Kino gehen oder äh... zusammen was essen? Was hälst du davon?“, fragte John etwas nervös.
„Du meinst du willst mich auf ein Date einladen, richtig?“, hakte Jordan nach.
„Es muss ja nicht gleich ein Date sein. Wir unternehmen einfach was zusammen.“, John wurde immer nervöser. Schon seit Jordan im „Coffee and more“ angefangen hatte, fühlte er sich zu ihr hingezogen.
„Einfach was unternehmen, schon klar!“, grinste Jordan.
„Also was sagst du nun dazu?“, wollte John wissen.
Jordan dachte kurz darüber nach. Sie war schon lange nicht mehr ausgegangen. Und seitdem sie gegen die Schatten kämpfte hatte sich ihr Leben vollkommen verändert. Alles schien so unwirklich. Wieso sollte sie dann nicht einmal wieder etwas normaler leben und mit John ausgehen. Immerhin war er ein netter Kerl und Jordan verstand sich super mit ihm.
Während sie so überlegte wurde John immer ungeduldiger.
„Warum eigentlich nicht, wird bestimmt ein super Abend!“, sagte Jordan dann schließlich, „Ist acht Uhr ok für dich?“
„Klar! Ich verspreche dir du wirst es nicht bereuen!“, jubelte John.
Derweil erhielt Chris eine Antwort auf seine Bewerbung.
„Yes, ich hab den Job!“, freute er sich und sprang von seinem Stuhl auf.
„Cool, worum geht’s da genau?“, fragte Robert.
„Ich soll für das Unternehmen „Slater and Partners“ einige Softwareprogramme schreiben und anderen Technikkram erledigen.“, erklärte Chris und nahm wieder Platz.
„Slater and Partners. Kommt mir irgendwo her bekannt vor.“, überlegte Robert.
Da war doch mal ein Fall, an dem mein Dad dran gearbeitet hat...
„Hey was gibt’s denn zu feiern, Jungs!“, fragte Jordan nun besser gelaunt. Robert ließ seinen Gedanken wieder fallen.
„Ich hab den Auftrag bekommen!“, freute sich Chris noch immer.
„Woher denn auf einmal die gute Laune?“, fragte Robert seine Freundin.
„John und ich gehen heute Abend aus!“, erklärte Jordan.
„Na dann viel Spaß euch beiden! Ich muss jetzt jedenfalls noch was erledigen. Man sieht sich!“, meinte Robert und verließ das Café.
John und Jordan, wie wunderbar, dachte Chris. Irgendwie gefiel ihm dieser Gedanke nicht.
„Und ich werde mal bei „Slater and Partners“ vorbei schauen. Chiao!“, verabschiedete sich auch Chris. Im Moment wollte er einfach auf andere Gedanken kommen.

Währenddessen ging Prinzessin Kala durch den Sonnentempel. Sie war in einer Art Bibliothek angelangt. Es war ein Raum voller alter Bücher, Schriftrollen und Aufzeichnungen, die in Vertiefungen in den Wänden aufbewahrt wurden. Runde faustgroße, durchscheinende Kristallkugeln schwebten umher. Sie enthielten die Gedanken alter Krieger und damit dienten sie ebenfalls als Informationsquelle. Die Prinzessin war auf der Suche nach etwas, dass den Rangers im Kampf gegen die Schatten helfen konnte. Sie konnte nicht einfach untätig herum sitzen.

Inzwischen war es elf Uhr abends. Jordan und ihr Kollege kamen gerade aus einem Kinofilm und unterhielten sich darüber. Sie gingen in Richtung Park, der um diese Zeit fast menschenleer war.

„Na wenn das nicht die Gelegenheit ist auf die wir gewartet haben! Weit und breit keine Menschenseele, nur dieser Schwächling und der gelbe Ranger!“, freute sich Morpheus, der zusammen mit seinen beiden Brüdern die Rangers beobachtete.
„Mantikes, Calypso! Begebt euch in den Park und bringt uns den gelben Ranger!“, befahl Minos. Seine Stimmte hallte durch den ganzen Raum.
Die Brüder beobachteten Jordan und ihren Freund weiterhin während sie darauf wartet, dass die Generäle ins Bild traten. Ohne Unterstützung hatte der gelbe Ranger keine Chance, zumal sie die Schattenkrieger nur verwandelt sehen konnte und in Gegenwart eines Außenstehenden würde sie sich wohl kaum verwandeln.

John und Jordan liefen auf direktem Wege durch den Park, der eine kleine Abkürzung war. Plötzlich blieb John stehen und flüsterte: „Wart mal, hast du das gehört?“ Er lauschte angestrengt in die Dunkelheit.
„Das muss ne Einbildung sein, ich höre nichts!“, meinte Jordan.
„Tatsächlich?“, hörte man eine raue Stimme hinter ihnen sagen. Die Stimme war so dunkel wie die Nacht.
„Packt sie!“, rief eine Frauenstimme, die nicht minder gruselig war.
Jordan wusste wem diese Stimmen gehörten und wirbelte sofort herum. Doch noch bevor sie etwas unternehmen konnte wurden sie und John von starken, unsichtbaren Händen gepackt und in schwarzen Rauch eingehüllt. Der Rauch benebelte zugleich ihre Sinne und Augenblicke später waren sie verschwunden.

Der Kristall der in der Krone der Prinzessin war, warnte sie sofort vor den Schattenkriegern. Erschrocken ließ sie eine Schriftrolle fallen, die sie gerade las. Mithilfe des Kristalls nahm sie Kontakt zu den Rangers auf und sprach: „Rangers, im Park sind Schattenkrieger aufgetaucht! Ihr müsst euch darum kümmern!“
Robert meldete sich als erster und antwortete: „Verstanden, ich bin schon auf dem Weg!“

Verwandelt trafen der rote und der blaue Ranger im Park ein. Seltsamerweise hatte sich Jordan nicht gemeldet, aber wahrscheinlich hatte sie nicht die Gelegenheit dazu wenn John bei ihr war. Und von Schattenkriegern war im Park keine Spur.
„Also hier ist nichts! Die müssen schon wieder abgehauen sein!“, meinte Robert und blickte sich nochmal nach allen Seiten um.
„Und was hatten die dann hier zu suchen? Die werden wohl kaum nen netten Spaziergang bei Mondschein unternommen haben!“, sagte Chris gereizt, „Jetzt haben wir uns völlig umsonst verwandeln müssen!“
„Am besten wir schauen mal bei Prinzessin Kala vorbei! Vielleicht hat sie eine Ahnung!“, schlug Robert vor.
„Und was ist mit Jordan? Sie sollte wissen was hier abgeht. Das hier ist wichtiger als dieser John!“, meinte Chris.
„Ich versuch´s nochmal!“, sagte Robert und berührte den Kristall auf seiner rechten Hand. Das sollte dafür sorgen, dass Jordan auf ihr Armband aufmerksam wird und sich endlich meldete. Doch es kam keine Antwort.
„Verdammt, muss der Kristall ihr denn erst den Arm verbrennen damit sie es schnallt?!“, ärgerte sich Robert.
„Vergiss es! Wir sagen ihr einfach Morgen was los war!“, meinte Chris.
Dann ließen sich die beiden von Licht einhüllen und verschwanden.

Jordan kam langsam wieder zu sich. Sie befand sich in einem dunklen Raum, eine Art Höhle. Ihr Körper fühlte sich taub an und tat überall weh, die Hände waren ihr hinter dem Rücken gefesselt worden. Sie versuchte aufzustehen, schaffte es jedoch nicht.
„Verdammt, wo bin ich hier?“, schrie sie so laut sie konnte.
„Wurde auch Zeit das du aufwachst! Man erwartet dich schon!“, hörte sie eine weibliche Stimme aus der Dunkelheit sagen. Jordan wusste, dass es nur Calypso sein konnte.
„Was soll das heißen? Und was habt ihr mit John gemacht?“, verlangte sie zu wissen und drehte ihren Kopf in die Richtung, aus der die Stimme kam.
„Oh, deinen kleinen Freund geht es gut. Mantikes kümmert sich um ihn. Er wird für uns noch von großem Nutzen sein, genau wie du! Und jetzt komm!“, sprach Calypso weiter und warf sich Jordan über ihre Schulter und ging mit ihr davon. Jordan versuchte sich zu wehren und Calypso zu treten, doch es hatte keinen Sinn.

Robert und Chris waren derweil im Sonnentempel angelangt, fanden den Thron der Prinzessin jedoch leer vor.
„Hallo, Prinzessin Kala?“, fragte Robert.
„Sind Sie hier?“, rief Chris. Die beiden blickten sich suchend um.
Die Prinzessin hörte die Rufe der Rangers und kam aus der Bibliothek zurück. Sie schritt aus einem der Durchgänge, die den großen Mittelraum mit den anderen Räumen verbanden, und kam auf die Rangers zu.
„Wie kann ich euch behilflich sein?“, fragte sie mit sanfter Stimme und blickte ihre Gäste an.
„Es ist wegen den Schattenkriegern die angeblich im Park sein sollen. Wir waren da und haben dort keine gesehen.“, erklärte Robert die Situation.
„Ihr müsst zu spät gekommen sein, denn die Schattenkrieger waren zweifelsfrei dort.“ meinte Kala, „Und wo ist denn Jordan? War sie denn nicht bei euch?“
„Nein wir können sie nicht erreichen, aber wahrscheinlich hat sie keine Gelegenheit zum antworten wenn John bei ihr ist.“, sagte Chris verärgert darüber, dass John im Moment wohl wichtiger für Jordan war.
„Wie ihr meint.“, wunderte sich die Prinzessin, „Aber die Schattenkrieger müssen irgendetwas dort gewollt haben, umsonst wären sie nicht aufgetaucht!“
Schon bald sollten die drei erfahren, was wirklich vorging.

Jordan wurde indessen in den Thronsaal der Schattenbrüder geschleppt. Calypso ließ ihre Gefangene einfach vor die Füße der Brüder fallen, die auf ihren Thronen saßen.
„Ah, endlich erweist du uns die Ehre!“, erfreute sich Morpheus und grinste finster.
Jordan sah auf und hätte fast einen Schock bekommen. Vor ihr saßen doch tatsächlich diese drei Brüder, die hinter all dem Chaos steckten. Calypso packte Jordan und zwang sie auf die Knie. Jeder hatte den Brüdern seinen Respekt zu zeigen. Doch Jordan dachte nicht daran und ließ lieber einen bissigen Kommentar ab: „Ihr müsst die drei Oberfreaks sein! Nachdem ich eure zwei Generaltypen gesehen hab, dachte ich eigentlich ihr wärt noch ein ganzes Stück hässlicher! Aber anscheinend gibt’s bei euch fünfmal die gleiche dumme Fratze! Und wenn´s euch nichts ausmacht, dann würde ich jetzt gern verschwinden und zwar zusammen mit meinem Freund!“ Jordan ließ ihrer Wut freien Lauf.
„Du vorlautes Menschenwesen, wie kannst du es wagen! Dafür sollte ich dir....“, fauchte Minos sie an, wurde aber von Morpheus unterbrochen, „Schweig Bruder! Schon bald wird auch sie uns Meister nennen!“
„Bitte, sonst noch nen Wunsch?!“, rief Jordan sarkastisch.
„Genug jetzt! Morpheus, tue was zu tun ist!“, zischte Mal´akh.
Daraufhin erhob sich Morpheus lachend von seinem Thron und ging auf Jordan zu.
„Deine Sprüche werden dir noch im Halse stecken bleiben! Aber keine Angst, wenn du erst zu uns gehörst dann wird dir alles andere egal sein!“, sagte Morpheus. Dann wurde Jordan von Calypso an den Schultern gepackt, um sie an Ort und Stelle zu halten. Der Älteste der drei Brüder streckte die Hand mit dem Ring daran aus und und packte Jordans Kopf.
Jordan hatte keine Chance, sie konnte sich nicht bewegen. Morpheus´ Hand war eiskalt. Er übertrug alle Eigenschaften der Schatten auf Jordan und hörte dabei jeden Gedanken, den sie je gedacht hatte. Unter seiner schneeweißen Hand sah man nun schwarze Adern schimmern, er ließ schwarzen Rauch in Jordans Kopf. Ihre Augen waren weit aufgerissen und die Iris wurde so schwarz wie die Pupillen. Dann wurde Jordan von den zwei Schatten losgelassen und sie kippte nach vorn auf den Bauch. Alles um sie herum war schwarz. Doch aus der Dunkelheit konnte sie nun Stärke gewinnen.

Im Sonnentempel hatte man inzwischen mehrmals versucht Jordan zu erreichen, doch leider vergebens.
„Das gibt’s doch nicht! Inzwischen müsste ihr Handgelenk brennen wie Feuer!“, rief der blaue Ranger immer ärgerlicher.
Was treibt die bloß?
Die Rangers gingen unruhig in dem großen, runden Raum auf und ab. Die Prinzessin hatte auf ihrem Thron Platz genommen. Plötzlich übermittelte ihr der Kristall auf ihrer Stirn eine seltsame Präsenz. Eine Art „graues Wesen“ war aufgetaucht, es schien weder zur lichten noch zur dunklen Seite zu gehören. Es tauchte mitten im Park auf wo zuvor die Schattenkrieger waren.
„Rangers, hier geschieht etwas höchst merkwürdiges! Ich spüre ein undefinierbares Wesen! Es ist im Park!“, meldete sich Kala zu Wort. Vor Konzentration hatte sie die Augen geschlossen.
„Dann nichts wie los!“, rief Robert und verschwand zusammen mit seinem Freund.
Als sie im Park ankamen sahen sie erst mal nichts. Ihre Auge waren noch vom Licht geblendet und es war stockfinster draußen. Aber direkt vor ihnen war ein dunkler Umriss zu erkennen. Eine Gestalt in einem schwarzen Kapuzenumhang stand vor den verwirrten Rangers.
„Hey du!“, rief Robert der Gestalt zu. Doch sie antwortete nicht. Stattdessen gab sie ein wirres Lachen von sich und stürmte auf die Rangers los. Die Gestalt bewegte sich mit einer unglaublichen Schnelligkeit und hatte an beiden Handgelenken Schwerter. Die gleichen Schwerter die auch Robert und Chris aktivieren konnten. Sie konnten das Wesen immer noch nicht sehen, doch langsam dämmerte ihnen wer es war. Mit den Schwertern fügte die Gestalt den Rangers schweren Schaden zu. Die zwei Rangers konnten nicht reagieren und wurden immer wieder getroffen. Die Gestalt flitzte wieder und wieder an ihnen vorbei und schlug zu. Erschöpft sanken sie zu Boden und das Wesen blieb mit dem Rücken zu ihnen stehen und lachte finster.
„Verdammt, Jordan!“, keuche Chris.

Fortsetzung folgt...

_________________
Castle: "Es gibt zwei Sorten von Menschen die darüber nachdenken, wie man am besten Leute tötet: Psychopathen und Krimiautoren. Ich gehöre zur besser bezahlten Sorte."


13. Dez 2011, 11:34
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